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Zeitmanagement am Umzugstag – Welche Aufgaben erledigst Du wann am besten?

Ein Umzug bedarf einer guten Organisation, damit der Umzugstag nicht im Chaos endet. Mach dir deshalb einen genauen Plan, wann du welche Arbeiten erledigen möchtest, damit du rechtzeitig alles unter einen Hut bekommst.

Bereits in den Wochen und Monaten vor deinem Umzug solltest du dich um vieles kümmern:

Kartons beschaffen, nach und nach alles verpacken, ein Umzugsunternehmen oder einen Transporter und ausreichend Umzugshelfer organisieren, alle notwendigen Um- und Abmeldungen bei Behörden, Stromanbietern und Co. durchführen und vieles mehr.

Der Tag vor deinem Umzug, der Umzugstag selber und der Folgetag bilden dann allerdings die Zeitzone mit dem größten Stressfaktor, denn jetzt gilt es, in kürzester Zeit die restlichen Sachen zu verpacken und den Umzug über die Bühne zu bringen.

Am Ende des Tages sollen alle deine Sachen schließlich aus deiner alten Wohnung raus und unversehrt in deiner neuen Bleibe angekommen sein. Damit du an diesen Tagen an alles denkst, findest du hier die wichtigsten Punkte für dein Zeitmanagement.

Am Tag vor dem Umzug:

Dringende Besorgungen

Der Tag vor deinem Umzugstag sollte mit einem Besuch im Baumarkt beginnen: Kaufe ausreichend Verpackungsmaterial, Abdeckfolien, Klebeband, Sackkarren und Mülltüten. Wenn dir noch Umzugskartons fehlen, kannst du dir jetzt noch ein paar zusätzliche besorgen.

Anschließend solltest du im Supermarkt einen Stopp einlegen und dich mit reichlich Verpflegung für deine Umzugshelfer eindecken. Planst du, am Umzugstag Pizza oder ähnliches beim Lieferservice zu bestellen, überprüfe, ob du genügend Bargeld im Portemonnaie hast.

Eventuell musst du jetzt noch deinem Hausverwalter oder Vermieter einen Besuch abstatten und Schlüssel für Aufzug, Einfahrt etc. organisieren, damit ihr möglichst kurze Wege zum Umzugswagen habt.

Wohnung für den Umzugstag vorbereiten

In deiner alten Wohnung angekommen, kannst du damit beginnen, alle Böden mit Abdeckplane, Pappen oder Decken auszulegen, damit der Fußboden durch den Umzug keinen Schaden erleidet. Du kannst nun außerdem die letzten Kartons einpacken und überprüfen, ob alle Umzugskartons gut lesbar beschriftet sind.

Es ist eine enorme Arbeitsentlastung, wenn auf jedem Karton vermerkt ist, in welchem Zimmer er später in der neuen Wohnung landen soll. Schränke und Schubladen, die für den Transport nicht auseinander gebaut werden müssen, sollten mit Klebeband verschlossen werden.

Achte darauf, die Schlüssel gründlich am entsprechenden Möbelstück zu befestigen. Empfindliche Einrichtungsgegenstände werden mit Verpackungsmaterial, Kantenschutz, Luftpolsterfolie etc. transportbereit gemacht.

Eine Aufgabe, die man außerdem oft vergisst, ist es, den Kühlschrank bzw. das Gefrierfach abzutauen. Es ist günstig, dies schon am Tag vor dem Umzug zu erledigen, da der Abtauprozess oftmals ein paar Stunden dauern kann.

Da nicht nur der Kühlschrank, sondern in der Regel die komplette Wohnung sauber übergeben werden muss, denke daran, Putzmittel, Wischer und Besen noch nicht zu verpacken, sondern griffbereit hinzustellen.

Am Umzugstag:

Erledigungen, bevor die Umzugshelfer eintreffen

Ein Umzug ist eine stressige Angelegenheit. Falls du Kinder oder Haustiere hast, ist es ratsam, diese nun für ein paar Stunden zu Freunden oder Oma und Opa zu bringen.

So kannst du dich voll auf den Umzug konzentrieren und die Kinder sind aus der Gefahrenzone. Sobald dein Nachwuchs versorgt ist, kannst du die restlichen Sachen verpacken.

Wichtig ist es, dass du dein persönliches Hab und Gut wie z.B. Handy, Brieftasche, wichtige Unterlagen sowie ein paar Wechselklamotten, Zahnbürste und Co. in einer kleinen Reisetasche verstaust, damit du an diese Sachen immer rankommst – unabhängig, ob die Kartons schon ausgepackt sind oder noch nicht.

Schäden dokumentieren

Einmal zu rasant mit dem Schrank um die Kurve gebogen und schon ist es passiert: Die Wand im Treppenhaus hat einen Kratzer abbekommen. Oder war der vielleicht schon vorher da?

Damit du später nicht für Schäden haften musst, die du gar nicht verursacht hast, empfiehlt es sich, dass du vor dem Umzug noch einmal durch das Treppenhaus gehst und Wände und Türen auf Mängel untersuchst.

Findest du Kratzer, Dellen oder Farbflecke, dann fotografiere diese mit deiner Kamera (mit Datumsangabe!) und notiere gründlich sämtliche Mängel.

Alle Schäden, die es bereits vor deinem Einzug innerhalb deiner Wohnung gab, sollten eigentlich im Einzugsprotokoll deines Vermieters aufgelistet sein. Diese werden dann bei der Wohnungsübergabe mit den aktuellen Mängeln abgeglichen.

Umzugshelfer koordinieren

Damit der Umzug schnell und strukturiert vonstatten geht, ist es wichtig, dass du deine Umzugshelfer gut koordinierst und Aufgaben delegierst.

Es macht Sinn, erstmal mit dem Abbau der Möbel zu beginnen. Ist dies erledigt, sollten erst die großen Einrichtungsgegenstände und anschließend die unzähligen Umzugskartons im Transporter verstaut werden.

Es ist empfehlenswert, die Kindersachen zum Schluss einzuladen, damit diese auch als erstes in der neuen Wohnung ausgepackt werden können.

Manchmal ist es sinnvoll, eine Menschenkette durchs Treppenhaus zu bilden und die Kartons weiterzureichen, damit man sich nicht ständig den Weg versperrt. Das funktioniert aber nur, wenn alle Umzugshelfer einigermaßen gleich stark sind und im gleichen Tempo arbeiten.

Achtung: Vergiss nicht, auch den Kellerraum oder den Dachboden leerzuräumen, falls dieser zusätzliche Raum zu deiner Wohnung zählte.

Kontrollgang durch die Wohnung

Ist alles im Transporter verstaut, mache noch einmal einen Kontrollgang durch die Wohnung und überprüfe, ob auch nichts vergessen wurde. Die Böden müssen wieder von Abdeckfolien etc. befreit werden und es sollte einmal gründlich durchgefegt werden.

Falls in deinem Mietvertrag festgehalten ist, dass du für die Schönheitsreparaturen zuständig bist, musst du in den nächsten Tagen noch einmal zur Renovierung vorbeikommen oder einen Fachbetrieb mit diesen Aufgaben betreuen.

Steht in deinem Mietvertrag lediglich, dass die Wohnung “besenrein” übergeben werden muss, musst du sie nur von groben Verschmutzungen, wie zum Beispiel Dreck und Spinnenweben befreien.

Denke daran, den Briefkasten noch einmal zu entleeren und deine Namensschilder abzumontieren. An einen Nachsendeantrag bei der Post hast du hoffentlich schon im Vorwege gedacht.

Vorbereitungen in der neuen Wohnung

Seid ihr mit dem Transporter vor dem neuen Haus angekommen, müssen auch hier erstmal ein paar Dinge vorbereitet werden. Neben einer Dokumentation der Schäden im Treppenhaus ist es auch hier ratsam, die Böden abzudecken.

Schließlich möchtest du später keine Kratzer im Parkett haben, weil deine Umzugshelfer Schrank, Bett und Co. über den Boden geschoben haben.

Befestige an den Zimmertüren Schilder, auf denen zum einen steht, um welches Zimmer es sich handelt, und auf denen zum anderen ein Möbelstellplan skizziert ist. Das erleichtert den Umzugshelfern die richtige Zuordnung der Kartons und sie wissen direkt, an welcher Wand welches Möbelstück aufgebaut werden soll.

Sorge dafür, dass ein gut gefüllter Werkzeugkasten mit Bohrmaschine, Wasserwaage, Dübeln, Schrauben etc. für alle griffbereit zur Verfügung steht.

Der Einzug in die neue Wohnung

Da die Umzugskartons zum Schluss im Transporter gelandet sind, müssen diese auch als erstes wieder ausgeräumt werden. Stapelt die Kartons erstmal im jeweils richtigen Zimmer in einer Ecke, damit sie nicht so viel Raum einnehmen.

So haben du und deine Umzugshelfer anschließend ausreichend Platz, um die Möbel wieder zusammenzubauen, Regale an die Wände zu schrauben, Lampen anzubringen etc.

Vor allem im Herbst und Winter empfiehlt es sich, mit den Lampen zu starten, damit ihr nicht im Dunkeln tappen müsst. Wenn ihr noch Energie habt, dann nutze die Anwesenheit deiner Umzugshelfer, um erste Kartons auszupacken.

Gerade die Küchenschränke und Bücherregale können in der Regel problemlos auch von Fremden bzw. Freunden eingeräumt werden. So sind am Ende des Tages schon ein paar der Kartons ausgepackt und die Möbel stehen alle am rechten Platz.

Am Tag nach dem Umzug:

Auspacken

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ lautet ein altes Sprichwort. Und so verhält es sich auch mit dem Auspacken der Kartons: Wenn man sich nicht sofort an die Arbeit macht, stehen die Kartons häufig noch wochenlang in der Wohnung herum.

Deshalb nutze diesen Tag, um alles auszupacken und an seinen neuen Platz zu räumen. Je schneller es gemütlich in deiner Wohnung wird, desto eher wirst du dich dort zuhause fühlen.

So kannst du auch sofort erkennen, ob zum Beispiel doch noch in einem der Zimmer ein Möbelstück fehlt, ob du Gardinen oder Vorhänge brauchst, weil dir die Nachbarn ins Zimmer gucken können oder ob du für den Kratzer im Parkett lieber noch einen kleinen Teppich besorgen möchtest.

Wohnungsübergabe der alten Wohnung

Falls es möglich ist, versuche zeitnah die Wohnungsübergabe der alten Wohnung durchzuführen.

Dabei solltest du mit deinem alten Vermieter ein Wohnungsübergabeprotokoll ausfüllen. So könnt ihr direkt feststellen, ob du noch zur Behebung einiger Mängel verpflichtet bist.

In der Regel musst du nur für grobe Schäden, die du verursacht hast, haften. Bei gewöhnlichen Abnutzungsspuren hat der Vermieter im Normalfall keinen Anspruch auf Beseitigung oder Austausch.

Denke auch daran, den Zählerstand zu notieren, damit du diesen mit der noch kommenden Betriebskostenabrechnung abgleichen kannst. Besprich mit deinem Vermieter außerdem, wann er dir die Kaution zurückzahlen wird. Offiziell wird die Wohnungsübergabe dann mit der Rückgabe sämtlicher Wohnungsschlüssel.

Ummeldungen

Hast du wirklich daran gedacht, alle über deinen Umzug zu informieren? Neben Einwohnermeldeamt, Finanzamt und Kfz-Zulassungsstelle müssen sämtliche Anbieter für Strom, Telefon und Internet, die GEZ sowie deine Banken und Versicherungen benachrichtigt werden.

Wichtig ist hierbei, dass du zeitnah handelst – andernfalls riskierst du hohe Bußgelder und Mahngebühren.

Umzugskartons verkaufen

Ist es absehbar, dass du für längere Zeit in der neuen Wohnung bleiben wirst? Dann direkt weg mit Umzugskartons, Verpackungsmaterial und Co. Die stehen dir nur im Weg rum und nehmen sehr viel Platz in deinem Keller weg.

Aber halt! Auf dem Müll musst du sie nicht entsorgen. Bei Ebay und anderen Online-Marktplätzen kannst du vor allem gut erhaltene Umzugskartons noch für circa 50% des Neuwertes verkaufen.

Weitere Möglichkeiten sind ein Aushang an einem Schwarzen Brett im Supermarkt oder eine Anzeige im lokalen Wochenblatt. So kannst du dein Sparschein, das durch den Umzug sicherlich ziemlich abgespeckt hat, direkt wieder auffüllen.

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