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Wohnungsreinigung – Mit diesen Hausmitteln bekommst Du jeden Schmutz weg

Seien wir mal ehrlich: Kaum jemand räumt gerne auf oder schwingt mit Begeisterung den Staubwedel. Nicht umsonst kann sich die Hälfte aller Deutschen vorstellen, eine Putzfrau zu beauftragen, die ihnen beim großen Reinemachen unter die Arme greift.

Aber andererseits kann so ein Hausputz auch äußerst befriedigend und entspannend sein.

Denn wenn im Anschluss alles schön glänzt und vor Sauberkeit strahlt, kann man voller Stolz auf das Ergebnis der letzten Stunden blicken.

Doch ob es Spaß macht oder nicht: Sauberkeit ist wichtig und das Putzen gehört zum Alltag einfach dazu. Denn nur wenn die eigenen vier Wände sauber sind, kann man sich wirklich wohl in ihnen fühlen.

Wir zeigen dir, dass ein gründlicher Hausputz auch ohne viel Aufwand und vor allem recht günstig funktionieren kann – und zwar mit Großmutters bewährten Hausmitteln.

Großputz vorm Umzug

Gerade wenn man ein neues Haus oder eine neue Wohnung bezieht, möchte man vorm Einzug einmal so richtig klar Schiff machen und den Schmutz der Vormieter beseitigen. Und auch beim Umzug selbst fällt viel Staub und Schmutz an.

Da ist es eine enorme Erleichterung, wenn man die richtigen Helferlein zur Stelle hat. Denn Putzmittel ist nicht gleich Putzmittel und so manches bewährte Hausmittel hilft besser als die chemische Alternative aus dem Supermarkt!

Mit System putzen

Ein gewisses System ist von Vorteil und kann den Hausputz enorm erleichtern. Denn mit der richtigen Strategie wird Putzen schnell zur Routine und ist im Handumdrehen erledigt.

Wenn du dich an zwei wichtige Putz-Regeln hältst und systematisch vorgehst, behältst du zum einen einen besseren Überblick und zum anderen wird das Putzen so deutlich effektiver.

Die wichtigste Regel lautet: Vor dem Saubermachen aufräumen. Wenn alles unordentlich ist, läuft man schnell Gefahr, um die Gegenstände herum zu wischen oder einige Bereiche, wie zum Beispiel das vollgestellte Sideboard, völlig außer Acht zu lassen.

Die zweite Regel lautet: Von oben nach unten putzen! Das bezieht sich nicht nur auf die Etagen, sondern auch auf die einzelnen Zimmer.

Denn beim Putzen wird Schmutz und Staub aufgewirbelt, der naturgemäß nach unten fällt.

Starte im Zimmer also damit, Lampen und Schränke abzuwischen, damit du die Staubflocken, die auf dem Fußboden landen, später mit dem Staubsauger einfängst.

Auch durch das Treppenhaus gelangt Staub und Schmutz beim Putzen ins Erdgeschoß. Beginne also oben und arbeite dich langsam nach unten vor. Übrigens kann auch ein Putzplan für eine gewisse Regelmäßigkeit und Sauberkeit sorgen und ist gerade in Wohngemeinschaften von großem Vorteil.

Das richtige Zubehör: Wischmopp, Schwamm & Co.

Alle Putz- und Hausmittel nützen dir wenig, wenn du nicht die richtigen Utensilien parat hast. Dabei muss man nicht auf jeden Schnickschnack aus der Werbung hereinfallen.

Die Wischsysteme mit integrierter Schleudermechanik und Teleskopstange putzen meist auch nicht gründlicher als ein ganz normaler Schrubber. Und alte Baumwolllappen (z.B. aus alten T-Shirts) nehmen oft mehr und schneller Feuchtigkeit auf als teure Mikrofaser-Putztücher.

Unabdingbar für einen gründlichen Hausputz ist die folgende Grundausstattung:

  • Besen und/oder Staubsauger
  • Handfeger und Kehrblech
  • Wischmopp plus großen Eimer
  • fusselfreies Staubputztuch
  • Putzlappen aus Mikrofaser und/oder Baumwolle

Hausmittel Nummer 1: Essigwasser fürs Fensterputzen

Der Fensterputz ist für viele eine „hohe Kunst“, denn den meisten fällt es schwer, die Fenster streifenfrei zu reinigen. Da probieren viele vom hochmodernen Fenstersauger über teure Mikrofasertücher bis hin zu innovativen Gummiabzieher alles aus und enden nachher doch damit, dem bezahlten Profi den Fensterputz zu überlassen.

Völlig unnötig! Schon unsere Großeltern wussten, wie man die Fenster streifenfrei geputzt bekommt: mit Essigwasser und Zeitungspapier!

  • Schritt 1: Entferne den gröbsten Schmutz mit Wasser, Spülmittel und einem weichen, sauberen Tuch.
  • Schritt 2: Reinige nun noch einmal mit Essigwasser. Essig schützt vor lästigen Streifen und reduziert die Kalkablagerung.
  • Schritt 3: Trockne die Scheiben mit Zeitungspapier. Zeitungspapier ist extrem saugstark, fusselt nicht und – und das ist das eigentliche Geheimrezept – enthält Spiritus, der Fettspuren beseitigt und für glänzende Scheiben sorgt.

Hausmittel Nummer 2: Essig, Salz und Zitronensäure gegen Kalkablagerungen

In Waschbecken, Badewannen und Duschen entstehen mit der Zeit unschöne, gelbliche Verfärbungen. Diese entstehen durch Kalkablagerungen und durch die Rückstände von Duschgel, Shampoo und Co. Satt teure Putzmittel zu nehmen, kannst du auch einfach in Omas Trickkiste greifen und den Verfärbungen mit Essigwasser, Zitronensäure oder Salz an den Kragen gehen.

Je nach Schwere der Verfärbung, mischt du Essig oder Zitronensäure mit Wasser und reinigst die Flächen gründlich. Sind die Kalkablagerungen hartnäckig, kannst du auch einen mit Essig getränkten Lappen um die Armaturen legen und sie dort einige Zeit einwirken lassen.

In die Badewanne kannst du circa 1 cm tief Wasser einlaufen lassen, einen kräftigen Schuss Essig hinzufügen und das ganze mit Speisesalz verrühren. Wenn du diese Mischung für ein paar Stunden einwirken lässt, haben sich die Rückstände gelöst und du kannst sie einfach wegwischen.

Hausmittel Nummer 3: Fettflecken mit Mineralwasser entfernen

Wenn Du Fettflecke auf der Kleidung oder auch im Teppich hast, ist Mineralwasser eine echte Wunderwaffe. Gib einfach das Sprudelwasser auf die Flecken und lasse das Wasser für einige Zeit einwirken – ohne zu schrubben!

Die Kohlensäure im Wasser löst den Fleck aus dem Gewebe. Abtupfen und fertig. Übrigens wirken Backpulver und Speisestärke ähnlich bei Fettflecken.

Hausmittel Nummer 4: Rotweinflecken mit Salz entfernen

Dir kippt ein Rotweinglas um und landet auf dem Teppich? Dann ab in die Küche und ins Gewürzregal greifen. Mit Salz bekommst du frische Rotweinflecken im Nu weg. Verteile einfach großzügig Salz auf dem Fleck und lasse es dort einige Zeit einwirken. Im Anschluss kannst du den Teppich vorsichtig absaugen.

Ein weiterer Fleckenentferner bei Rotwein ist Weißwein oder auch Sekt. Die Säure im Weißwein neutralisiert die Farbe des Rotweinfleckes. Gib Weißwein auf den Fleck und reibe vorsichtig mit einem Tuch über den Fleck (Achtung: Immer von außen nach innen wischen, um den Fleck nicht zu vergrößern!).

Eventuell musst du das Prozedere einige Mal wiederholen. Bei älteren Rotweinflecken hilft übrigens Zitronensäure. Gib etwas Zitronensaft auf den Fleck und reibe den Saft vorsichtig ein. Lasse die Zitronensäure einige Zeit einwirken. Anschließend streust du Salz über den Fleck – so werden Schmutz und Feuchtigkeit aufgesaugt.

Hausmittel Nummer 5: Teppichflecken mit Backpulver reinigen

Hartnäckige Schmutzflecken im Teppich bekommst du gut mit Backpulver heraus. Einfach Backpulver in heißes Wasser einrühren und diese Mischung auf dem Fleck verteilen. Lass das Backpulver circa eine Viertelstunde lang einwirken.

Anschließend reinigst du den Fleck mit einem sauberen, feuchten Tuch. Wenn der Teppich getrocknet ist, saugst du den Fleck mit dem Staubsauger noch einmal gründlich ab.

Hausmittel Nummer 6: Mit Essigwasser Laminat putzen

Es gibt viele Spezialpflegemittel für dein Laminat, die damit werben, das Laminat dank Öl und Wachs besonders zu pflegen. Der Nachteil: Diese Substanzen sorgen für einen Schmierfilm und für unschöne Streifen auf dem Laminat. Besser ist da das altbewährte Essigwasser.

Gib einfach ein paar Spritzer Essigessenz ins lauwarme Wasser und reinige damit gründlich – und vor allem streifenfrei – deinen Laminatboden. Essig riecht etwas unangenehm, aber wenn du direkt im Anschluss lüftest, ist der Geruch innerhalb weniger Minuten bereits verflogen.

Übrigens empfiehlt es sich, den Boden vor dem Wischen abzusaugen oder zu fegen, damit der Schmutz beim Schrubben den Boden nicht zerkratzt.

Hausmittel Nummer 7: Mit Nylonstrümpfen Staub wischen

Wo Menschen wohnen, dort entsteht Staub und dieser lässt sich mit Vorliebe in jeder Ecke und auf allen Flächen nieder. Um das wöchentliche Staubwischen kommt man also kaum herum. Besonders gut geht das mit leicht feuchten, elektrostatischen Tüchern, die den Staub anziehen und aufnehmen, statt ihn nur zu verteilen.

Wer kein Staubputztuch zur Stelle hat, kann stattdessen auch problemlos Nylonstrümpfe nehmen. Diese wirken ebenfalls elektrostatisch und sind wahre Staubmagnete. Auch Tierhaare, Wollmäuse etc. werden problemlos angezogen.

Der Vorteil: Du kannst die Nylonstrümpfe einfach wie Handschuhe überstülpen und kommst damit in die kleinsten Ecken.

Hausmittel Nummer 8: Mit Eis Kaugummiflecke aus dem Sofa entfernen

Leider passiert es vor allem Kindern häufig, dass ihnen ihr Kaugummi aus dem Mund fällt, es auf dem Sofa oder dem Teppich landet und dort haften bleibt. Vor allem, wenn sich dann noch jemand daraufsetzt oder hineintritt, lässt es sich schwer entfernen. Ein bewährtes Mittel ist Kälte.

Sprühe Gefrierspray oder Kältespray (bekommst du im Onlinehandel oder im Sportgeschäft) auf den Kaugummifleck oder lege einen Eiswürfel darauf. Das Kaugummi wird dadurch besonders hart und lässt sich einfach aus dem Teppich oder dem Sofa herausbürsten. Gehe dabei vorsichtig vor, damit du das Gewebe nicht beschädigst.

Hausmittel Nummer 9: Essig und Backpulver bei verstopfter Toilette

Wenn deine Toilette verstopft ist und du nicht direkt einen Fachmann rufen möchtest, kannst du es auch zuerst mit unserem Hausmittel versuchen. Zuerst solltest du mit einem Pömpel/einer Saugglocke versuchen, den Abfluss zu reinigen.

Wenn du keinen Pömpel im Haus hast, kannst du stattdessen auch eine PET-Flasche nehmen. Wenn du den Boden abschneidest, mit der Flasche in den Abfluss gehst und kräftigst rauf und runter pumpst, entsteht ebenfalls ein Unterdruck, der den Schmutz nach oben saugt.

Auch wenn das starke Nerven und vor allem einen starken Magen erfordert, sollte der Schmutz, der nach oben gekommen ist, jetzt herausgefischt und im Mülleimer entsorgt werden. Wenn du ihn direkt wieder wegspülst, landet er nur wieder dort, wo du ihn gerade hergeholt hast.

Anschließend machst du eine Mischung aus heißem Wasser, Backpulver und Essigessenz und kippst diese in die Toilette. Diese Mischung wirkt als Wunderwaffe gegen die noch vorhandenen Ablagerungen und löst diese auf. Sollte das alles jedoch nichts helfen, ist es ratsam, einen Klempner anzurufen, bevor der Schaden noch größer wird.

Hausmittel Nummer 10: Mit Löschpapier Fettflecken aus Tapeten entfernen

Wenn deine Küche oder dein Esszimmer tapeziert ist, kann es schnell passieren, dass ungewollt Fettflecken an den Wänden landen. Diese kannst du einfach entfernen, indem du ein Löschpapier auf die Flecken legst und mit einem warmen (nicht heißen!) Bügeleisen darüber bügelst. Das Fett wird vom Löschpapier aufgesogen.

Achtung: Warte nicht zu lange, denn je frischer die Flecken sind, desto besser funktioniert dieses Hausmittel.

Hausmittel Nummer 11: Fugen mit Backpulver reinigen

Gerade in feuchten Räumen wie dem Badezimmer bildet sich in den Fugen schnell Schimmel, der sich hartnäckig in den Zwischenräumen der Fliesen festsetzt. Wer nicht zur chemischen Keule der Fugenreiniger greifen möchte, kann stattdessen auch eine dickflüssige Masse aus Backpulver und Wasser anrühren und diese auf die Fugen streichen.

Nach circa einer Stunde Einwirkzeit kann man das Backpulver  – und mit ihm den gelösten Schimmelpilz – mit einem feuchten Tuch entfernen. Die Fugenreinigung gelingt auch mit Nagellackentferner und einem Wattepad oder Wattestäbchen.

Die wenigste Arbeit hat man allerdings, wenn man versucht, die Schimmelbildung zu reduzieren. Schimmel entsteht vor allem dort, wo es feucht ist. Regelmäßiges Lüften nach dem Duschen oder Baden und das Abziehen der Fliesen mit einem Gummiabzieher verhindern, dass sich Schimmel überhaupt bildet.

Hausmittel Nummer 12: Cerankochfeld mit Zitrone pflegen

Ein Cerankochfeld ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch wesentlich schöner und moderner aus als ein alter Herd mit den üblichen Kochplatten. Allerdings nur so lange, bis sich unschöne Verfärbungen und Kalkrückstände darauf festsetzen und die schöne Optik zunichte machen.

Ein gutes Helferlein ist da die Zitrone.

Einfach aufschneiden und mit der offenen Seite einmal gründlich über das Cerankochfeld wischen.

Einige Minuten einwirken lassen und anschließend mit einem feuchten Lappen abwischen. Die Zitronensäure löst nicht nur Kalk, sondern tötet auch Keime ab.

Ein netter Nebeneffekt: Die Zitrone verströmt einen angenehm frischen Duft. Wichtig bei einem Cerankochfeld ist es übrigens, die Verschmutzungen immer sofort zu beseitigen, denn sonst können sie sich regelrecht einbrennen.

Mit Hausmitteln einen Beitrag für die Umwelt leisten

Mit Großmutters alten Hausmitteln kann man nicht nur den einen oder anderen Euro sparen, sondern man schont zudem die Umwelt. Die meist natürlichen Hausmittel sind wesentlich umweltverträglicher als die chemischen Produkte aus dem Supermarkt.

Zudem hat man sie fast immer vorrätig – und je schneller man den Flecken an den Kragen geht, umso effektiver ist die Fleckenbehandlung.

Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit der Hausmittel. Backpulver, Essig und Co. sind wahre Wunderwaffen und ersetzen mühelos die unterschiedlichsten Spezialmittelchen. So wird der Hausputz ohne viel Aufwand zum Kinderspiel!

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