Die richtigen Umzugshelfer finden

Beim Umzug in Eigenregie kannst Du entweder Deine Freunde bitten, Dir als Umzugshelfer zur Seite zu stehen oder Dir geeignete kräftige Möbelpacker buchen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

So kannst Du Freunde fragen oder auf eigene Faust Umzugshelfer engagieren. Auf Nummer sicher gehst Du, wenn Du den Umzug an ein Fachunternehmen vergibst. Denn die bringen qualifizierte Umzugshelfer gleich mit.

Mit Know-how und Sachverstand umziehen

Mittlerweile ist es äußerst kostengünstig, Umzugshelfer für den Wohnungswechsel zu buchen. Hierbei handelt es sich um Hilfskräfte und Studenten, die dir schwere Arbeiten abnehmen und auch kurzfristig verfügbar sind.

Es ist sinnvoll, passende Anbieter in deiner Nähe miteinander zu vergleichen, um den konkreten Service zu hinterleuchten.

Umzugsunternehmen oder Umzugshelfer beauftragen?

Mit der Frage nach Umzugshelfern nähern wir uns der grundsätzlichen Frage, nämlich ob es sinnvoll ist, den Wohnungswechsel mit einem Umzugsunternehmen durchzuführen. Schlussendlich müsst ihr bei steigendem Umfang und Extrawünschen erst etwas tiefer in die Tasche greifen.

Im Gegenzug profitierst du von der Erfahrung und dem Know-how, denn die Profis schleppen nicht einfach nur die Kartons an den neuen Wohnort, sondern garantieren für einen sicheren und reibungslosen Transport.

Das gilt auch hinsichtlich der Versicherung Deiner Sachen. Jedes Umzugsunternehmen ist gesetzlich verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Und daran tut er gut! Denn nach § 451g HGB (Handelsgesetzbuch) haftet das Umzugsunternehmen für alle Schäden, die zwischen Abholung und Ablieferung am Umzugsgut entstanden sind und zwar bis zu 620 Euro pro m³ Laderaum.

Ist Dir das als Absicherung zu wenig, kannst du gegen einen Frachtaufschlag den Schutz verbessern.

Studentische Umzugshelfer

Vor allem in Großstädten fällt es leicht an Umzugshelfer zu kommen – und das zum günstigen Preis. Spezielle Portale vermitteln Studenten als Umzugshelfer und übernehmen alle denkbaren Arbeiten, die zum Umzug gehören.

Sie schleppen nicht nur Kisten und bauen Möbel auf und ab, sondern hängen Lampen auf und fahren den Umzugswagen.

Versichert sind diese Hilfskräfte über diese Portale meist nicht – das musst Du dann selbst erledigen. Gegen eine geringe Gebühr kannst Du die Helfer bei der Minijobzentrale anmelden.

Umzugshelfer versichern!

Findest Du Deine Helfer im Bekannten- und Freundeskreis, dann ist es mit der Versicherung besonders knifflig. Denn die privaten Umzugshelfer haften nur dann, wenn sie grob fahrlässig handeln.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn einer Deiner Freunde betrunken zum Einsatz kommt. In allen anderen Fällen bleibst Du bei einem Schaden am Umzugsgut auf den Kosten sitzen.

Meldest Du Deine Umzugshelfer – egal ob privat oder gebucht – bei der Minijobzentrale an ist es offiziell. Und damit sieht es auch in Sachen Versicherung anders aus. Zumindest dann, wenn dem Helfer selbst ein Unfall passiert. Denn in diesem Fall kommt die gesetzliche Unfallversicherung auf.

Möchtest Du auf der sicheren Seite sein, wenn einer Deiner Helfer einen Schaden verursacht, bleibt Dir nur der schriftliche Vertrag. Dort wird festgelegt, dass die Umzugshelfer für selbst verursachte Schäden haften.

Damit die nicht auf den Kosten sitzenbleiben, müssen sie einen Zusatzvertrag mit ihrem eigenen Versicherer abschließen.

Kläre solche Fragen unbedingt vorher oder entscheide Dich dafür, im Notfall eben auf dem entstandenen Schaden sitzen zu bleiben.

Kostenfrage: Umzug in Eigenregie durchführen?

Insbesondere Selbstständige und Freiberufler müssen sich für die Zeit des Umzugs frei nehmen, was zu zusätzlichen Einbußen führt. Auch der Arbeitnehmer verzichtet auf Urlaubstage, wenn er den Umzug selbst vornimmt.

Im Hinblick auf die Kosten macht es einen Unterschied, ob ihr einen Full-Service-Umzug bucht, in dem die folgenden Services enthalten sind:

  • Abbau der Möbel,
  • Transportaufbau der Möbel,
  • Planung und zeitliche Organisation.

Was kostet ein Umzug?

Entscheidest du dich für den Umzug in Eigenregie kommen ebenfalls die Kosten für einen Transporter, einen Anhänger und Umzugskartons auf dich zu.

Darüber hinaus fallen Kosten für die Renovierung und für das Streichen sowie für die Verköstigung der privaten Umzugshelfer an. Auch Kosten für Nachsendeaufträge und Parkgebühren sowie für die Ummeldung sind nicht zu unterschätzen.

Wir raten euch mithilfe unserer Checkliste, einen Kostenplan aufzustellen, um die Ausgaben zu koordinieren und im gleichen Zug mehrere Angebote von Umzugsunternehmen einzuholen.

Im Vergleich dazu lassen sich die einzelnen Kostenpunkte eines Umzugs gegenüberstellen. Dann gilt es, zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, Umzugshelfer oder ein Umzugsunternehmen zu beanspruchen.