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Umzug selbst in die Hand nehmen – Die ultimative Checkliste

Kein Geld für die Umzugsspedition?

Einen Umzug kannst Du mit der nötigen Vorbereitung und einigen ambitionierten Umzugshelfern auch allein organisieren.

Die oberste Regel: rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen.

Wir haben für Dich die wichtigsten Punkten zusammengestellt, damit Dir organisatorisch nichts durch die Finger rutscht und Dein Umzug reibungslos verläuft.

Reicht die Zeit für den Umzug in Eigenregie?

Ein Umzug ohne Umzugsunternehmen ist zwar kostengünstiger, aber deutlich zeitaufwändiger. Wäge genau ab, ob Du die Zeit, die Nerven und auch die Manpower hast, um alles selbst zu organisieren und zu erledigen.

Argumente für den selbstorganisierten Umzug sind ein knappes Budget, kurze Distanzen, wenig Möbel und Hausrat sowie genug Zeit.

Sonderurlaub beantragt?

In vielen Fällen gewähren Arbeitgeber Sonderurlaub für den Umzug. Ob das auch in Deinem Fall so ist, steht in Deinem Arbeitsvertrag, ist tariflich festgelegt oder betrieblich vereinbart.

Frage rechtzeitig nach und bedenke: Deine freiwilligen Umzugshelfer erhalten in der Regel keinen Urlaub, der Umzug selbst muss also wahrscheinlich am Wochenende stattfinden.

Wer hilft beim Umzug mit?

Freunde und Verwandte sind gute und kostenlose Helfer beim Umzug auf eigene Faust. Frage in Deinem Umfeld frühzeitig nach und wähle nur zuverlässige Personen.

Als Alternative kannst Du studentische Umzugshelfer engagieren. Die schleppen für Dich Kisten und Möbel zu günstigen Preisen.

Sind Deine Umzugshelfer versichert?

Richten Deine privaten Umzugshelfer einen Schaden an, dann bleibst Du möglicherweise darauf sitzen. Frage Deine Freunde deshalb nach ihrer Haftpflichtversicherung, allerdings kann auch dann je nach Gesetzeslage der Schadensersatz Deine Angelegenheit sein.

Wo findest Du ein Transportfahrzeug?

Den Transporter oder Lkw für den Umzug kannst Du entweder bei einer Autovermietung buchen oder im Freundeskreis ausleihen.

Zweiteres ist riskant, denn kommt es zum Schaden am Fahrzeug, bricht häufig Streit aus, die Haftungsfrage ist oft unklar. Umzugstransporter in verschiedenen Größen bieten viele Auto- oder Lkw-Vermietungen zu günstigen Konditionen an.

Informiere Dich rechtzeitig, damit Dein Wunschfahrzeug am Umzugstag auch frei ist. Für den günstigsten Preis schau Dir verschiedene Angebote an oder nutze einen Vergleichsrechner für Umzugsfahrzeuge.

Wer darf fahren?

Mit dem alten Führerschein der Klasse 3 darfst Du Lkws und Transporter bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht fahren. Wenn Du nach den neuen Klassen eingeteilt bist, gelten andere Regeln.

Kläre also rechtzeitig, wer das Umzugsfahrzeug oder auch den Pkw mit Anhänger fahren kann.

Wie groß ist Dein Umzugsvolumen?

Als Faustregel kannst Du pro m² Wohnfläche pauschal 0,75 m³ Ladevolumen annehmen. Für eine 3-Zimmer-Wohnung mit 90 m² sind für den Umzug also zwei Fahrten mit dem 7,5-Tonner nötig. Brauchst Du es genauer, dann hilft nur das Abmessen der Möbel und Umzugskisten.

Unterwegs gut informiert?

Vor allem dann, wenn Du in weitere Entfernung umziehst, ist Information wichtig.

Leg’ die Fahrtroute fest und erkundige Dich rechtzeitig vor dem Umzug, wo Du auf der Strecke Tankstellen findest. Am neuen Wohnort solltest Du wissen, wo sich wichtige Geschäfte wie Apotheke, Baumarkt oder Supermarkt befinden.

Genug Platz für den Umzugswagen?

Prüfe, ob Du vor alter und neuer Wohnung ein größeres Transportfahrzeug problemlos parken kannst. Andernfalls brauchst Du ein Halteverbotsschild für den Umzugstag. Das kannst Du beim Straßenverkehrsamt Deiner Stadt beantragen – am besten mindestens vier Wochen vor dem Umzugstermin.

Aufgestellt werden müssen die Halteverbotsschilder mindestens 72 Stunden vor dem Gültigkeitsdatum, damit sich Anwohner darauf einstellen können. Denke daran, dass Du dies möglicherweise für alte und neue Wohnung beantragen musst.

Alles besorgt?

Umzugskartons sind für einen Umzug selbstverständlich, aber es gibt noch mehr, das Du bereitlegen solltest, um auf alle Eventualitäten am Umzugstag vorbereitet zu sein.

Dazu gehören Maßband, ausreichend Luftpolsterfolie oder anderes Füll- und Polstermaterial, Klebeband, Permanentstifte, Schere und Mülltüten.

Auch eine gut ausgestattete Werkzeugkiste darf nicht fehlen. Für kleinere Notfälle solltest Du wissen, wo Dein Erste-Hilfe-Kasten verstaut ist.

Umzugskartons – kaufen oder mieten?

Hochwertige Umzugskartons kannst Du entweder neu oder gebraucht kaufen, alternativ ist es möglich, die Kartons zu mieten.

Allerdings solltest Du genau rechnen, welche der Varianten für Dich kostengünstiger ist – oft sind es nämlich die gekauften Kartons, die Du nach dem Umzug weiter verkaufen kannst.

Alles beschriftet?

Sauber beschriftete Kartons machen den Umzug leichter! Idealerweise packst Du bereits sortiert, auf den Karton gehören als Beschriftung der Raum, in den der Karton in der neuen Wohnung gehört sowie der Inhalt des Umzugskartons, auch Farbmarkierungen können die Orientierung erleichtern.

Rechtzeitig geplant?

Nicht nur mit den Vorbereitungen solltest Du frühzeitig anfangen, auch der Umzugstag muss gut geplant sein. Wann geht es los? Was muss ich vorbereiten? Auf jeden Fall müssen alle Umzugskartons gepackt und die Möbel zerlegt sein, wenn die Umzugshelfer anrücken.

Wer ist der Chef?

Einer muss den Hut aufhaben, wenn es ans Umziehen geht. Das muss nicht unbedingt der Umziehende selbst sein, denn der hat genug Anderes am Umzugstag zu tun. Hast Du einen Freund, der gut im Organisieren ist? Frag ihn, ob er an diesem Tag Regie führen möchte.

Hat jeder Helfer seine Aufgabe?

Teile Deine Umzugshelfer vorher ein (oder überlasse das dem von Dir ernannten Chef). Der Vorteil daran ist, dass jeder tut, was er am besten kann.

Körperlich nicht so belastbare Personen können sich um Aufräumarbeiten, kleinere Schönheitsreparaturen oder die Verpflegung kümmern, die starken Männer übernehmen das Kisten und Möbel schleppen.

Werden alle satt?

Wenn Du Freunde und Familie als Umzugshelfer engagierst, vergiss die Versorgung nicht.

Überlege rechtzeitig wie groß Dein Budget ist und was Du anbieten möchtest. Auch ausreichend Getränke sind wichtig. Vergiss dabei nicht Geschirr (notfalls auch Einweggeschirr), Servietten und Besteck.

Umzugshelfer ausgestattet?

Zufriedene Umzugshelfer arbeiten besser. Deshalb sollte für alles gesorgt sein.

Denke an Arbeitshandschuhe, kümmere Dich um Sackkarren oder Tragegurte für sperrige Möbel. Aber auch Toilettenpapier, Seife und Handtusch sowie ein Radio oder Lautsprecher fürs Smartphone für die Aufbauhelfer gehören zum „Service“.

Wohin mit Kindern und Haustieren?

Kleinkinder und Haustiere können einen Umzug ganz schön bremsen. Um Dir und Ihnen den Stress zu ersparen, solltest Du eine zuverlässige Betreuung für die Kinder finden, die Haustiere können notfalls auch für ein oder zwei Tage in der Tierpension untergebracht werden.

Steuern sparen beim privaten Umzug?

Wenn Du aus beruflichen Gründen umziehst oder durch den Umzug die bisherige doppelte Haushaltsführung entfällt, kannst Du die Umzugskosten als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Dazu bewahre alle Belege sorgfältig als Nachweis für die nächste Steuererklärung auf.

Tschüss gesagt?

Ein Umzug bedeutet immer auch ein Ende – zum Beispiel der Nachbarschaft. Einen guten Abschluss mit dem alten Lebensabschnitt bietet eine Verabschiedung der ehemaligen Nachbarn, hinterlasse Deine neue Adresse, falls nach Dir gefragt wird oder es andere wichtige Gründe zur Kontaktaufnahme mit Dir gibt.

Auf der anderen Seite wissen es Deine neuen Nebenbewohner zu schätzen, wenn Du Dich dort nach dem Umzug vorstellst.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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