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Umzug mit Haustieren: Diese 12 Punkte solltest Du dabei beachten

Ein Umzug bedeutet nicht nur für dich Stress, sondern auch für deine Haustiere. Denn diese müssen zum einen das Chaos des Umzugstages überstehen und sich zum anderen in der neuen Wohnung an unbekannte Gerüche, Geräusche und ein fremdes Revier gewöhnen.

Um deinen Lieblingen den Wohnungswechsel so einfach wie möglich zu gestalten, solltest du unbedingt ein paar Dinge beachten.

Umzug mit Käfigtieren

Ein Umzug mit Käfigtieren ist relativ unproblematisch, denn trotz der neuen Wohnung bleiben ihre vier Wände die ihnen vertrauten, nämlich die ihres Käfigs.

Mit leckerem Futter und den wohlbekannten Streicheleinheiten gewöhnen sich Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster & Co. schnell an die neuen Gerüche und den neuen Ausblick.

Der einzige Problemfaktor ist der Umzugstag an sich, an dem es für gewöhnlich ziemlich hektisch hergehen kann.

Dies spüren auch die kleinen Vierbeiner. Wenn möglich, bringst du den Käfig für die Dauer des Umzugs deshalb zu einer Nachbarin oder einer Freundin – so bekommen die Tiere von dem Umzugsstress gar nichts mit.

Hast du nicht die Möglichkeit, die Tiere auszuquartieren, dann stelle ihren Käfig in einen möglichst ruhigen Raum, decke den Käfig eventuell sogar mit einer leichten, luftdurchlässigen Decke zu. Dies ist gerade auch bei Vögeln – vor allem beim Transport – sehr wichtig, da sie sehr empfindlich auf Zugluft reagieren können.

Kleine Haustiere wie Zwergkaninchen und Meerschweinchen kannst du für die Dauer des Transports auch in einen gemütlich mit Stroh eingerichteten Pappkarton unterbringen.

Achte unbedingt darauf, dass der Karton so hoch ist, dass die Tiere nicht herausspringen können, ausreichend Luft bekommen und dass die vorübergehende Behausung bei der Fahrt nicht umkippen kann. Kleine Leckereien sind ein gutes Ablenkungsmanöver und zugleich ein natürliches Beruhigungsmittel für die Tiere.

Umzug mit Hunden

Wer mit seinem Hund schon einmal im Urlaub war oder regelmäßig Freunde besucht, der weiß: Hunde finden einen Wohnungswechsel eher aufregend und abenteuerlich als beängstigend.

Natürlich sind Hunde je nach Rasse und Charakter unterschiedlich sensibel, aber die meisten Hunde sind nicht auf die vertraute Umgebung, sondern in erster Linie auf dich als feste Bezugsperson fixiert.

Das liegt einfach daran, dass sie Rudeltiere sind und du als Rudelführer auch in der neuen Umgebung weiterhin bei ihnen bist.

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. rät allerdings dazu, die Tiere am Umzugstag zu bekannten Freunden zu bringen, damit sie dir beim Umzugsgeschehen nicht vor den Füßen rumlaufen und sich von der Hektik anstecken lassen.

Findest du keinen geeigneten Hundesitter, dann räume in der alten Wohnung vor dem Umzugstag einen Raum leer und stelle dort nur das bekannte Hundekörbchen, Fress- und Wassernapf sowie ein wenig Hundespielzeug hinein. Hier kann der Hund dann in Ruhe abwarten, bis sich das Umzugschaos gelegt hat.

Umzugstransport mit Hunden

Bevor du die letzten Sachen in Umzugskartons verstaust, denke daran, ausreichend Tierfutter, Wasser, das Lieblingsspielzeug deines Hundes und die bekannte Decke oder das Körbchen so einzupacken, dass sie bei der Fahrt jederzeit griffbereit sind.

Gerade wenn du in eine weit entfernt gelegene Stadt umziehst, gewöhne deinen Hund rechtzeitig ans Autofahren. Hunde sollten bei einer langen Autofahrt am besten in einer Transportbox untergebracht werden oder aber mit einem Hundegurt angeschnallt werden.

Auf dem Beifahrersitz oder im Fußraum des Beifahrersitzes sind sie übrigens verboten, falls dieser Platz nicht von einer Person besetzt ist, die den Hund im Notfall festhalten könnte. Denke an regelmäßige Pausen auf der Fahrt, damit du und dein vierbeiniger Freund euch zwischendurch die Füße vertreten könnt.

Ist dein Hund besonders empfindlich oder schon sehr alt, besprich am besten mit deinem Tierarzt, ob du ihm zum Beispiel mit einem leichten Beruhigungsmittel die Fahrt erleichtern kannst.

Einzug mit Hund

Bevor du mit deinem Hund oder jedem anderen Haustier in eine neue Wohnung umziehst, musst du dich beim Vermieter natürlich erkundigen, ob Haustiere in der Wohnung überhaupt erlaubt sind.

Sollte dies der Fall sein, denke daran, deinen Hund beim Einwohnermeldeamt oder beim zuständigen Amt für Hundesteuer umzumelden – eine neue Steuermarke für sein Halsband musst du allerdings nicht beantragen, er darf auch in der neuen Umgebung mit der alten Marke herumlaufen.

Für „gefährlich“ eingestufte Hunde musst du außerdem eine Haltungserlaubnis beantragen. Denke zudem rechtzeitig daran, dir einen neuen Tierarzt zu suchen. Damit sich dein Hund schnell an die neue Umgebung gewöhnt und sein Revier erforschen kann, unternimm ausgedehnte Spaziergänge mit ihm. So wird ihm sein neues Umfeld schnell vertraut sein.

Umzug mit Katzen

Katzen sind sehr sensible Tiere, denen ein Umzug wesentlich schwerer fällt als einem Käfigtier oder einem Hund. Katzen sind Reviertiere und der Umzug aus dem vertrauten Territorium kann bei ihnen schnell Angst und Stress verursachen.

Die gewohnten Reviermarkierungen fehlen, was zu Orientierungslosigkeit bei den Katzen führen kann. Versuche deshalb einige alte, bekannte Möbelstücke mit in die neue Wohnung zu nehmen. Vor allem auch die bekannte Decke oder das Körbchen sollten in den neuen vier Wänden keinesfalls fehlen.

Hast du mehrere Katzen, kann es sein, dass ein Umzug auch zu einem vorübergehendes Durcheinander in der Rangordnung führen kann. Stelle dich also auf eventuelle Macht- und Revierkämpfe ein.

Tipps für den Umzugstag

Den meisten Katzen fällt ein Wohnungswechsel schwer, deshalb ist es bei diesen Haustieren auch nicht zwingend ratsam, sie für die Dauer des Umzugs an Freunde abzugeben.

Die beste Lösung ist es, ihnen in der alten Wohnung ein Zimmer frei zu räumen, in dem sie – natürlich mit Katzenklo, Körbchen und ausreichend Futter und Wasser ausgestattet – während der Dauer des Umzugs eingesperrt sind.

Die Katze verlässt dann als Letzte mit dir die Wohnung. Genauso solltest du in der neuen Wohnung verfahren: Während du und deine Umzugshelfer die neue Wohnung einrichtet, sollte die Katze mit ihren Sachen in einen leeren Raum eingesperrt werden und hier ihre Ruhe genießen.

Transport der Katze beim Umzug

Zum Transport sperrst du die Katze am besten in einen Transportkäfig, den du in jedem Tierfachgeschäft bekommst. Gewöhne sie rechtzeitig an die Box, damit sie darin keine Panik bekommt. Kleine Leckerchen erleichtern ihr den Aufenthalt in der engen Box.

Bei langen Fahrten plane ausreichend Pausen ein, in denen du sie für kurze Zeit aus der Transportbox befreien kannst. Das Katzenklo sollte dabei natürlich griffbereit sein.

Katzen Zeit zur Eingewöhnung lassen

Lass deiner Katze ausreichend Zeit, ihre neuen vier Wände zu erkunden.

Zeige ihr die wichtigsten Plätze, wie das Körbchen, den Kratzbaum, das Katzenklo und den Fress- und Futternapf. Den Rest kann sie dann auf eigene Faust auskundschaften.

In der Regel dauert es bis zu vier Wochen, bis deine Katze die neue Wohnung als ihr Revier akzeptiert. Vorher solltest du sie deshalb nicht ins Freie lassen – sonst ist die Gefahr viel zu groß, dass sie sich verläuft oder versucht, zur alten Heimat zurückzufinden.

Haustier bei Tasso e.V. registrieren

Apropos weglaufen: Leider passiert es immer wieder, dass Hunde und Katzen sich verlaufen, unbemerkt und neugierig in fremde Lieferwagen einsteigen oder ganz einfach weglaufen. Damit du deinen Liebling schnell wiederfindest, registriere ihn kostenlos bei Tasso e.V.

Hier kannst du Merkmale, Chipnummer und Name des Tieres sowie deine Adresse hinterlegen. Du bekommst außerdem eine Marke mit einer Nummer, die am Halsband des Tieres befestigt werden kann und so bei der Identifizierung behilflich ist. So lässt sich dein Haustier beziehungsweise du als zuständiger Tierhalter schnell finden.

Meldepflicht bei exotischen Tieren

Laut Bundesartenschutzverordnung bist du dazu verpflichtet, einige Tiere anzumelden. Besonders exotische Tiere wie Vogelspinnen, Giftschlangen und Skorpione, aber auch vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Schildkröten sind meldepflichtig.

Je nach Bundesland ist dafür ein anderes Amt, meistens die Naturschutzbehörde, zuständig. Erkundige dich am besten vor dem Umzug in deiner neuen Gemeinde, ob du für dein Tier eine Tierbestandsmeldung abgeben musst.

Umzug mit Tieren ins Ausland

Willst du mit deinem Haustier auswandern und ins Ausland umziehen? Dann erkundige dich rechtzeitig in dem jeweiligen Land, welche Bestimmungen es zur Einreise mit einem Tier gibt.

Einige Länder verlangen bestimmte Impfungen oder setzen einen Quarantäne-Aufenthalt voraus. Kümmere dich rechtzeitig darum, damit dein vierbeiniger Freund die Reise gesund und unbeschadet übersteht.

Geduldig mit den Tieren sein

Wenn dein Hund nach dem Umzug plötzlich sehr anhänglich ist, dein Kanarienvogel wütend vor sich hinzwitschert oder deine Katze sich stundenlang nur unter der Couch versteckt, versuche Geld zu bewahren. Sei für dein Tier da und zeige ihm mit Streicheleinheiten und vertrauten Ritualen, dass es keine Angst haben muss.

Wenn du dich irgendwann in der neuen Wohnung heimisch fühlst, wird sich dein Tier auch entspannen und sich an die neue Umgebung gewöhnen.

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