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Du möchtest in oder nach Berlin umziehen?

Alles Wichtige für Deinen Umzug in die Hauptstadt

Berlin ist nicht nur die Bundeshauptstadt Deutschlands, sondern auch die größte und mit 3,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt der Bundesrepublik.

Berlin liegt im Trend – nicht nur bei den Tausenden von Zuzüglern, die Jahr für Jahr hierherkommen, sondern auch bei den 11 Millionen Besuchern jährlich, die diese Stadt mit Geschichte hautnah erleben wollen.

Wir stellen dir die vielfältigen Kieze der Hauptstadt vor und geben dir Tipps für den Umzug in die bekannteste Stadt Deutschlands.

Berlin – multikulturelle Hochburg mit vielen Facetten

Berlin ist eine Großstadt mit vielen Gesichtern. Die unterschiedlichen Stadtteile, die hier liebevoll Kieze genannt werden, sind so bunt und lebhaft wie ihre Bewohner. In dieser Weltstadt wird (nahezu) jeder willkommen geheißen.

Die Stadt ist nicht nur multikultureller Treffpunkt von kreativen Freigeistern, trendbewussten Hipstern und künstlerischen Individualisten, sondern ebenso von Studenten und Businesstypen, von Singles und Familien, von Freaks und Normalos.

Ebenso vielseitig wie ihre Bewohner ist auch das Stadtbild – neben den (zum Teil durchsanierten) Altbauten, einigen herrschaftlichen Gründerzeitvillen (zum Beispiel am Prenzlauer Berg) und den typischen Nachkriegsbauten, die man unter anderem in Schöneberg und Charlottenburg findet, bestimmen auch graue Plattenbauten in Wedding und Mitte, Hochhäuser in Neukölln und Marzahn sowie moderne Baukunst die Silhouette der Stadt.

Den besonderen Reiz Berlins macht nicht nur das Lebensgefühl dieser Großstadt aus. Ein solider Arbeitsmarkt mit vielen alteingesessenen Firmen, aber auch erfolgsversprechenden Start-Ups, eine gute Infrastruktur, ein vielseitiges Kulturprogramm, geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten, die vielen Seen und Grünflächen und natürlich das pulsierende Nachtleben machen aus Berlin einen Ort mit hoher Lebensqualität, in dem sich Jung und Alt wohlfühlen.

Welcher Berliner Kiez passt zu dir?

Du willst nach Berlin ziehen oder innerhalb Berlins umziehen, weißt aber noch nicht, in welchem Stadtteil du zukünftig wohnen möchtest? Berlin besteht aus zwölf Bezirken mit diversen Ortsteilen, die bezüglich ihrer Lage, ihrer Wohnqualität und der Höhe des Mietspiegels alle etwas unterschiedlich sind.

Bevor du dich auf die Suche begibst, solltest du dir im Klaren darüber sein, was du möchtest:

Soll deine Wohnung dicht an deiner Arbeit bzw. der Uni liegen?

Der öffentliche Nahverkehr ist dank U- und S-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Regionalbahnen gut ausgebaut. Dennoch solltest du berücksichtigen, dass Berlin eine riesige Stadt ist.

Wenn du nicht Tag für Tag lange Fahrtwege zur Arbeit auf dich nehmen möchtest, solltest du dir eine Wohnung im selben Bezirk oder zumindest nahe einer strategisch günstigen S-Bahn-Linie suchen. Wenn du noch studierst, such dir eine Wohnung oder ein WG-Zimmer in der Nähe deiner Uni oder Fachhochschule.

Brauchst du eine Schule oder einen Kindergarten in unmittelbarer Nähe?

Wenn du Kinder hast, ist es sinnvoll, dir eine Wohnung zu suchen, die fußläufig von der Kita oder der Grundschule erreichbar ist. Kindergärten und Schulen gibt es in jedem Berliner Bezirk.

Aber Achtung: Vor allem die Kita-Plätze sind in Berlin heiß begehrt und lange Wartelisten sind keine Seltenheit. Sobald du den Entschluss gefasst hast, nach Berlin zu ziehen, solltest du dein Kind deshalb umgehend in der Kita anmelden.

Magst du es lieber ruhig oder lieber lebhaft?

Wer es gerne turbulent mag und mit Lust und Laune den Großstadtdschungel für sich entdecken will, wird sich in den Stadtteilen im Zentrum Berlins wohlfühlen. In Vierteln wie Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte reihen sich Cafés, Kneipen und Boutiquen aneinander.

Die vielen Verkehrsmittel, die mehrspurigen Straßen und das gut ausgebaute Schienennetz sorgen vielerorts für eine stetige Geräuschkulisse.

In Berlin pulsiert das Leben – allerdings nicht überall. Sogar mitten in der City finden sich ein paar ruhige Ecken.

In den Wohngebieten nahe der großflächigen Grünflächen, wie zum Beispiel dem Tempelhofer Feld, dem Tiergarten, dem Volkspark Friedrichshain und dem Treptower Park an der Spree, geht es deutlich ruhiger zu. Besonders beschaulich und fast schon kleinstädtisch lebt es sich in den Randbezirken wie zum Beispiel in Lichtenrade, Zehlendorf und Grunewald.

Wie hoch ist dein Budget?

Berlin boomt – und das merkt man auch an den Mieten. Alleine in den letzten zehn Jahren sind die Mietpreise drastisch angestiegen. Galt Berlin lange Zeit als gut bezahlbar, spielt die Hauptstadt nun mit einem durchschnittlichen Mietpreis von circa 8 Euro pro Quadratmeter deutschlandweit gesehen im gehobenen Mittelfeld mit.

Natürlich hängt die Höhe der Miete auch vom Baujahr und Zustand des Hauses ab, aber tendenziell bezahlt man in erster Linie für die Wohnlage. Besonders teuer sind die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf.

Aber auch in den beliebten Szenestadtteilen Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg, in denen viele Altbauwohnungen komplett saniert wurden, wird das Leben immer teurer.

Berlins beliebteste Stadtteile im Überblick

Kreuzberg

Kreuzberg ist wohl der vielfältigste Stadtteil Berlins. Galt das alte Arbeiterviertel lange Zeit als besonders alternativ und unangepasst, gehört Kreuzberg mittlerweile zu den Szenestadtteilen der Hauptstadt.

In diesem Stadtteil der Extreme leben Menschen aus allen Kulturen, Altersschichten und Einkommensklassen nebeneinander. Neben vielen hippen Kneipen, Cafés und Bars findest du hier auch Familienrestaurants und Dönerläden, teure Boutiquen stehen in gleicher Reihe mit Trödelläden und neben dem Bio-Feinkostladen hat der Gemüsehändler mit seinem Sortiment aus aller Welt sein Quartier bezogen.

Kreuzberg ist in – und das merkt man auch an den steigenden Mietpreisen. Noch liegt die Miete im Durchschnitt bei 5 bis 6 Euro/m² – Tendenz steigend. Vor allem die sanierten Altbauten sind heiß begehrt und deutlich teurer. Kreuzberg ist aber nicht nur bunt und lebhaft, sondern mit seinen Parks sowie dem Landwehrkanal auch ziemlich grün.

Friedrichshain

Ein weiterer angesagter und dabei noch bezahlbarer Stadtteil ist Friedrichshain. In diesem Kiez mit vielen Kneipen, Bars und Clubs pulsiert das Leben. Vor allem die alternative Szene hat sich hier in den ansehnlichen Altbauten eingerichtet. Zum Erholen lädt der Volkspark Friedrichshain ein, der im Sommer von Familien, Studenten und Menschen jeden Alters bevölkert wird.

Charlottenburg

Charlottenburg gehört mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 9 bis 10 Euro/m² zu den teuersten Wohngegenden in Berlin. Vis-à-vis zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Schloss Charlottenburg und der Gedächtniskirche, lebt man hier in schicken Altbauten und Gründerzeitvillen und genießt das gediegene Flair dieses Stadtteils.

Aufgrund des benachbarten Grunewald und des Tiergartens ist dieser Stadtteil besonders grün und deshalb auch bei Familien sehr beliebt.

Mitte

Berlin Mitte ist das Zentrum der Hauptstadt und ein sehr vielfältiger Bezirk. Zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor leben hier Familien, Studenten, Künstler- und Karrieretypen Tür an Tür in prachtvollen Altbauten, imposanten Neubauten und in den typischen Plattenbauten vergangener Zeiten.

Genauso abwechslungsreich wie das Stadtbild ist hier auch das große Angebot an kulturellen und geschichtsträchtigen Highlights. Berlin Mitte bietet dir alles, was man von einer Großstadt erwarten kann – das zeigt sich allerdings auch in den vergleichsweise teuren Mietpreisen.

Prenzlauer Berg

Das ehemalige Arbeiterviertel am Prenzlauer Berg wurde in den letzten Jahrzehnten generalüberholt und so zu einem der angesagtesten Stadtteile. Das breite Angebot an Cafés und Restaurants, die sanierten Altbauten, die vielen Spielplätze und das friedlich-beschauliche Flair des Stadtteils locken vor allem (besserverdienende) Familien und Studenten an.

Schöneberg

Großzügige Grünflächen, eine ansprechende Gastronomielandschaft, der Mix aus ansehnlichen Altbauten und weniger ansehnlichen Nachkriegsbauten sowie das beschauliche Flair machen diesen Stadtteil aus.

Auch die Homosexuellen-Szene hat sich hier etabliert – entsprechende Bars und Clubs sind fester Bestandteil dieses Kiezes. In Schöneberg leben Menschen aller Kulturen und allen Alters tolerant und friedlich mit- und nebeneinander.

Die gute Lage und die hohe Lebensqualität in diesem Stadtteil spiegeln sich auch in den Mietpreisen wider, der hier bei durchschnittlich 7 Euro/m² liegt.

Neukölln

Lange Zeit im Verruf, doch schon längst auf dem Vormarsch befindet sich dieser Stadtteil. Die niedrigen Mieten in Neukölln haben eine bunte Schar an Bewohnern angelockt. Hier leben Studenten, Künstler, Kreative und Familien vieler Nationen und Kulturen miteinander.

Hier halten sich trotz des kulturellen Angebots und der vielen Bars und Cafés nur wenige Touristen auf. Ein besonderer Reiz liegt in dem angrenzenden Tempelhofer Feld, das zum beliebten Ausflugsziel geworden ist. Ein Stadtteil mit hohem Zukunftspotenzial!

Treptow-Köpenick

Treptow liegt im Südosten Berlins und somit etwas abseits von der Innenstadt. Lange Zeit war dieser Bezirk aufgrund der Seen und der vielen Grünflächen vor allem ein attraktives Ausflugsziel. Mittlerweile ziehen immer mehr junge Familien in die vergleichsweise günstigen Altbauten sowie Einfamilien- und Reihenhäuser.

Der Stadtteil wird dank einer wachsenden Gastronomielandschaft und neu angesiedelter Unternehmen sowohl zum Leben als auch zum Arbeiten immer attraktiver.

Wo findest du eine Wohnung in Berlin?

Wenn du dein Budget kennst und dich festgelegt hast, welcher Kiez der passende für dich ist, dann kannst du dich auf Wohnungssuche begeben.

Neben den zahlreichen Immobilienportalen empfiehlt sich auch ein Blick in die stadtteilbezogenen Wochenblätter und in die Tageszeitungen wie die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier oder die Berliner Morgenpost.

Wenn du es dir leisten kannst und Zeit sparen möchtest, kannst du natürlich auch einen Makler mit deiner Wohnungssuche beauftragen. Geringverdiener hingegen haben die Möglichkeit, sich Unterstützung von einer Wohnungsbaugenossenschaft, wie zum Beispiel von der Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“ oder der Wohnungsbaugenossenschaft „Vorwärts“, zu holen und sich so bezahlbaren Wohnraum zu sichern.

Studenten, die auf der Suche nach einem günstigen WG-Zimmer in einem Studentenwohnheim sind, können sich ans Studierendenwerk wenden, das ein eigenes Wohnheimportal betreibt. Auch die klassischen Aushänge am Schwarzen Brett der Unis und Fachhochschulen können dir bei deiner Suche helfen.

Umzugsunternehmen und Autovermietungen in Berlin

Du hast eine Wohnung gefunden? Dann kann der Umzug ja beginnen! Überlege dir, ob du ein Umzugsunternehmen mit deinem Wohnungswechsel beauftragen möchtest oder ob der Umzug in Eigenregie mit freiwilligen Helfern erfolgen soll.

Je nach Umfang und Wert deines Hab und Guts kann es sich lohnen, ein seriöses Speditionsunternehmen anzuheuern. Das ist zwar etwas kostenintensiver, erspart dir dafür aber eine Menge Stress und Arbeit. Vor allem, wenn du in eine der für Berlin typischen Altbauten mit engen Treppenhäusern ziehst, sind Kratzer und Lackschäden vorprogrammiert, wenn du keine große Erfahrung mit Umzügen hast.

Informiere dich rechtzeitig und fordere am besten bei mehreren Unternehmen einen Kostenvoranschlag an, um das Preis-Leistungs-Verhältnis vergleichen zu können. Kümmerst du dich frühzeitig um ein Unternehmen, bekommst du nicht nur deinen Wunschtermin, sondern in vielen Fällen auch günstigere Konditionen.

Willst du den Umzug lieber in Eigenregie durchführen, dann brauchst du einen Umzugstransporter. Wenn du nicht innerhalb der Hauptstadt umziehst, dann ist es von Vorteil, wenn du dich an eine deutschlandweit agierende Autovermietung wendest. Diese bieten oftmals den Service an, dass Abhol- und Abgabeort nicht identisch sein müssen. So kannst du ganz bequem an deinem alten Wohnort den Transporter abholen und am neuen wieder zurückgeben.

Denke vor deinem Umzug außerdem daran, für den Umzugstag eine Halteverbotszone einrichten zu lassen. Gerade in der City kann es sonst schnell zu Problemen bei der Parkplatzsuche kommen. Sichere dir deshalb eine eigene Parkzone direkt vor deiner neuen Haustür. Beantragen kannst du die Erlaubnis für die Einrichtung dieser Bedarfshalteverbotszonen in den bezirklichen Straßenverkehrsbehörden.

An- und Ummelden in Berlin

Nach deinem Einzug solltest du dich umgehend bei deinem zuständigen Bezirksamt anmelden und deine neue Adresse bekannt geben. Jeder der zwölf Berliner Bezirke hat sein eigenes Amt mit verschiedenen (zum Teil mobilen) Bürgerämtern, zu denen du gehen kannst. Dabei solltest du dich auf längere Wartezeiten einstellen.

Das gleiche gilt für dein Auto: Auch wenn du dein Kennzeichen seit 2015 bei einem Umzug in eine andere Stadt behalten darfst, so musst du dein Auto dennoch ummelden. Es gibt in Berlin fünf verschiedene Zulassungsstellen, bei denen du dir einen Termin holen und anschließend dein Auto auf deine neue Adresse zulassen kannst.

Ankommen und einleben in Berlin

Bist du in der Wohnung eingerichtet, geht es daran, die Stadt zu erkunden. Um einen guten Überblick zu erhalten, kannst du am Bahnhof Zoologischer Garten in die öffentliche Buslinie 100 einsteigen. Der Bus fährt an vielen Sehenswürdigkeiten Berlins vorbei, durchquert circa eine Stunde lang die wichtigsten Ecken in der Innenstadt und beendet seine Route schließlich am Alexanderplatz.

Lass dich vom Großstadtfieber anstecken und genieße das abwechslungsreiche Treiben in unserer Hauptstadt. Und nach einiger Zeit, wenn dein Kiez und du vertraute Freunde seid, kannst du es dann John F. Kennedy gleichtun und voller Überzeugung sagen: „Ich bin ein Berliner.“.

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