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Traumwohnung gefunden – Wie Du den Vermieter/Makler am besten überzeugen kannst!

Du hast sie endlich gefunden! Deine Traumwohnung, die all deinen Vorstellungen entspricht und die gut in dein Budget passt!

Wenn du jetzt glaubst, damit die größte Hürde gemeistert zu haben, dann irrst du. Denn Achtung: Die Konkurrenz schläft nicht.

Realtor Showing Hispanic Couple Around New HomeEine gute Wohnung ist gerade in Großstädten und Ballungszentren heiß begehrt und vermutlich wird es neben dir noch viele andere Mitinteressenten geben.

Jetzt gilt es, den Vermieter von deinen Qualitäten als Mieter zu überzeugen und die Mitbewerber ins Abseits zu drängen.

Doch wie kannst du das am besten anstellen? Wir geben dir Tipps, wie du den Vermieter oder Makler für dich gewinnen kannst und so an die ersehnte Unterschrift auf dem Mietvertrag gelangst.

Mit Taktik zur Traumwohnung

Bei der Wohnungsbesichtigung kommt es auf die richtige Taktik an. Du musst dich von der Horde an Interessierten absetzen (natürlich ohne negativ aufzufallen) und so dafür sorgen, dass der Vermieter sich für dich entscheidet.

Versetze dich dafür in die Lage des Vermieters! Wie genau sieht der ideale Mieter aus?

Die wichtigsten Voraussetzungen sind natürlich, dass der zukünftige Mieter pünktlich und zuverlässig seine Miete zahlt, pfleglich mit der Wohnung umgeht und dabei auch gut ins Umfeld bzw. zu den Nachbarn passt. Doch es gibt noch ein paar weitere Punkte, mit denen du einen Vermieter von dir überzeugen kannst.

Bereits beim ersten Kontakt punkten

Bevor du dir die Wohnung ansiehst, setze dich zur Vereinbarung des Besichtigungstermins telefonisch mit dem Vermieter in Verbindung – das ist wesentlich persönlicher als eine Absprache per Mail.

Wenn du dabei höflich, sympathisch und interessiert wirkst, bleibst du im Hinterkopf des Vermieters. Stelle gerne schon ein paar sachliche Fragen zur Wohnung, die du dir bereits im Vorwege überlegen und notieren kannst.

Achte bei der Begrüßung und der Verabschiedung darauf, deinen Namen deutlich zu nennen. So kann sich der Vermieter bei der Wohnungsbesichtigung höchstwahrscheinlich an dich und euer Gespräch erinnern.

Bitte beim Telefonat immer um einen kurzfristigen Besichtigungstermin – so tappst du nicht in die Falle, dass ein anderer Bewerber schneller ist und dir die Wohnung vor der Nase wegschnappt.

Ordentlich und seriös aussehen

Ja, es ist entsetzlich oberflächlich, aber dennoch wahr: Der erste Eindruck zählt und beeinflusst unbewusst unser Handeln.

Deshalb achte darauf, dass du dich ordentlich und gepflegt kleidest. Kapuzenpulli und Jogginghose sollten an diesem Tag lieber im Schrank bleiben. Wenn du stattdessen ein Sakko bzw. eine hübsche Bluse anziehst, wirkst du seriös und automatisch auch zahlungsfähig auf den Vermieter.

Eine ordentliche Aufmachung lässt außerdem darauf schließen, dass du auch sonst ein ordentlicher Mensch bist, der als Mieter sorgsam mit der Wohnung umgehen würde.

Neben dem netten Äußeren kommt es aber natürlich auch auf gute Umgangsformen an. Erscheine auf jeden Fall pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt und sei höflich und respektvoll – nicht nur zu dem Vermieter, sondern auch zu den anderen Interessenten.

Das macht dich sympathisch und demonstriert, dass du ein offener Mensch bist, der sich problemlos an ein neues Umfeld anpassen kann.

Interessierte Fragen stellen

Jeder Vermieter wünscht sich im Grunde einen eher stillen, höflichen Mieter, der ihm nicht viel Arbeit macht. Aber bei der Wohnungsbesichtigung kannst du mit Zurückhaltung nicht punkten, sondern wirst einfach übersehen.

Stelle dem Vermieter deshalb viele Fragen zur Wohnung. Dabei geht es nicht darum, sich in den Mittelpunkt zu drängen oder mit witzig gemeinten Sprüchen Aufmerksamkeit zu erregen, sondern viel eher darum, dass er dich und dein Interesse an der Wohnung überhaupt wahrnimmt.

Wer es besonders geschickt anstellt, kann die Fragen so formulieren, dass die Begeisterung für die Wohnung aus der Fragestellung bereits ersichtlich wird:

Gehört etwa auch noch ein Keller zu diesem geräumigen Mietobjekt? Muss man bei der Reinigung dieses wunderschönen Fischgrätparketts etwas beachten? Bei der zentralen Lage gibt es doch sicherlich ein paar Einkaufsmöglichkeiten direkt in der Nähe? Das Treppenhaus sieht so gepflegt aus – wer kümmert sich um die Reinigung?

Doch Vorsicht: Echtes Interesse wirkt sympathisch; wenn du zu dick aufträgst, kann es jedoch schnell in Schleimerei umkippen.

Sollte der Vermieter dir auch ein paar Fragen stellen, dann antworte offen und ehrlich, aber vor allem auch kurz und knapp. Lange Monologe und deine komplette Lebensgeschichte interessieren den Vermieter vermutlich eher weniger.

Apropos offen und ehrlich: Wenn du ein Musikinstrument spielst oder einen Hund besitzt, dann solltest du das bei Nachfrage auch zugeben – andernfalls kann es nach deinem Einzug zu Problemen kommen.

Mit den richtigen Unterlagen gut vorbereitet sein

In den meisten Fällen will der Vermieter den Vertragsabschluss so schnell wie möglich über die Bühne bringen. Du bist deshalb deutlich im Vorteil, wenn du zur Wohnungsbesichtigung bereits alle wichtigen Unterlagen mitbringst.

In der Regel gehören zu den gewünschten Unterlagen:

  • Dein gültiger Personalausweis
  • Einkommensbescheide der letzten drei Monate sowie dein aktueller Arbeitsvertrag
  • Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung deines aktuellen Vermieters
  • Eine Schufa-Eigenauskunft zu deiner Zahlungsfähigkeit

Solltest du noch zur Schule gehen oder studieren, lasse dir von deinen Eltern oder jemandem aus deiner Familie/deinem Freundeskreis eine Mietbürgschaft unterschreiben.

Darin bescheinigen sie, dass sie im Notfall deine Mietkosten übernehmen werden. So bist du im Kampf um die Wohnung nicht direkt aus dem Rennen, nur weil du kein festes Einkommen vorweisen kannst.

Echtes Interesse bekunden

Wenn dir die Wohnung gefällt, dann sage das dem Vermieter auch. Nur so bist du für ihn überhaupt von Interesse und er nimmt dich in der Flut an Bewerbern wahr. Hebe hervor, warum dir die Wohnung so gut gefällt und warum sie ideal zu dir passen würde.

Von großem Vorteil ist es, wenn du bereit bist, zu seinem Wunschtermin einzuziehen und wenn du Interesse daran hast, bestimmte Einrichtungsgegenstände wie z.B. die Einbauküche oder Gardinenstangen etc. gegen eine Ablösesumme zu übernehmen. So hat der Vermieter möglichst wenig Arbeit und Kosten – und das ist ihm erfahrungsgemäß wichtig.

Vorsicht ist geboten, wenn es um das Anpreisen deiner handwerklichen Fähigkeiten geht. Vielen Vermietern ist es gar nicht recht, wenn der Mieter selbst Hand anlegt, sondern sie beauftragen lieber professionelle Handwerksbetriebe mit den Arbeiten.

Eine persönliche Verbindung aufbauen

Vermutlich wirst du nicht der Einzige sein, dem die Wohnung gefällt und der dabei sympathisch und zahlungsfähig ist. Deshalb ist es wichtig, dass sich der Vermieter bei seiner Entscheidungsfindung an deinen Namen und dein Gesicht erinnert.

Bleibe deshalb möglichst lange in der Wohnung – optimal ist es, wenn du erst als Letzter die Wohnung verlässt. So bleibst du im Gedächtnis deines potentiellen Vermieters.

Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, ein wenig Smalltalk mit ihm zu halten – so kannst du eine persönliche Verbindung aufbauen und seine Sympathie wecken. Schließlich vermietet jeder lieber an jemandem, mit dem man auf einer Wellenlänge liegt.

Dranbleiben und Entschlossenheit zeigen

Nach der Wohnungsbesichtigung ist Eigeninitiative gefragt:

Kontaktiere den Vermieter am Abend oder am Folgetag und bringe dein Interesse noch einmal deutlich zum Ausdruck.

So kannst du die Entscheidungsfindung vielleicht noch einmal zu deinen Gunsten beeinflussen.

Wenn du dich nicht meldest und darauf wartest, dass der Vermieter bei dir anruft, dann kann das schnell als Desinteresse ausgelegt werden.

Eine Ausnahme ist es allerdings, wenn der Vermieter deutlich darauf hinweist, dass er sich melden wird und keine Zwischennachfragen wünscht. Dann solltest du das respektieren und nicht Gefahr laufen, ihn mit deinem Anruf zu verärgern.

Daumen drücken

Jetzt heißt es Daumen drücken und hoffen, dass du den Zuschlag für die Wohnung erhältst. Mit der Umsetzung dieser Tipps steigerst du deine Chancen – eine hundertprozentige Garantie gibt es aber selbstverständlich nicht.

Die Entscheidung fällt letzten Endes der Vermieter und der wird seine subjektiven Auswahlkriterien haben und sicherlich auch ein Stück weit aus dem Bauch heraus entscheiden.

So hast du aber auch noch einmal die Möglichkeit, eine Nacht darüber zu schlafen – denn die Unterzeichnung eines Mietvertrages ist eine wichtige Angelegenheit und sollte von beiden Seiten wohlüberlegt sein.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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