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So werden neue Nachbarn zu Freunden – 5 nette Gesten, die garantiert funktionieren

Deine neuen Nachbarn nach Deinem Umzug zu begrüßen und Dich als Mieter vorstellen, gehört zum guten Ton und schafft Dir schnell neue Freunde. Meist wird von Dir erwartet, dass Du den ersten Schritt tust – nur wie geht das am besten?

Wenn Du die folgenden fünf Tipps beim Umgang mit den Menschen rund um Deine neue Wohnung beachtest, fühlst Du Dich schnell in Deinem neuen Umfeld heimisch und hast vielleicht gleich neue Freunde gewonnen.

Bei den neuen Nachbarn vorstellen – am besten schon beim Umzug

Meist wissen die Mitmieter im Haus schon Bescheid, dass bald ein neuer Mieter einzieht und sind auch auf die damit verbundenen Umstände vorbereitet.

Wenn Du allerdings kurz vor Deinem Umzug vorbeischaust und Dich den Nachbarn ankündigst, hast Du bereits einige Pluspunkte gesammelt.

Deine Freundlichkeit wird vielleicht sogar durch aktive Mithilfe oder einen freien Parkplatz vor der Tür belohnt.

Doch wie kannst Du die erste Vorstellung am besten angehen?

Im Grunde genommen ist das ganz einfach, es ist ausreichend, wenn Du klingelst, Deinen Namen nennst und kundtust, dass Du der neue Nachbar bist. Als nette Geste kannst Du ein kleines Geschenk als „Entschädigung“ vorab mitbringen.

Aber übertreibe es nicht, es darf wirklich nur eine Kleinigkeit wie zum Beispiel einige Pralinen oder eine kleine Tafel Schokolade sein.

Wahrscheinlich sind an Deinem Vorstellungstag nicht alle Nachbarn zuhause. Bereite kleine Briefe vor, die Du einwerfen kannst, dann fühlt sich niemand übergangen.

Zur Frage, wer eigentlich alles als neuer Nachbar zählt, kannst Du folgende Faustregeln beachten:

  • In kleineren Mietshäusern bis 4 Parteien stellst Du Dich am besten bei jedem einzeln vor.

  • Ziehst Du in ein Einfamilienhaus ein, dann kannst Du die nächsten zwei bis drei Häuser als nähere Nachbarschaft annehmen und Dich dort kurz vorstellen.

  • Ziehst Du in ein großes Mietshaus mit mehreren Parteien pro Etage, dann reicht es vorerst, die Bewohner in Deinem Stockwerk zu begrüßen.

Triffst Du einige Deiner Mitmieter erst beim Umzug selbst an, gilt natürlich auch dann: Ein freundlicher Gruß baut erste Brücken. Das Gespräch selbst kannst Du in jedem Fall kurzhalten, außer Ihr habt beide Lust und Zeit Euch zu unterhalten.

Als Information reicht es aus, wenn Du Deinen Namen und den Deiner Mitbewohner nennst und Auskunft gibst, ob noch mehr Mitbewohner, Kinder oder Haustiere mit einziehen. Der Rest ergibt sich aus dem Gespräch.

Wenn Du das ohnehin fest vorhast, kannst Du bereits eine Einweihungsparty oder einen kleinen Umtrunk für die Zeit nach Deinem Umzug ankündigen.

Ankündigung am Schwarzen Brett – perfekt für große Mietshäuser

Ziehst Du in ein Mietshaus mit vielen verschiedenen Parteien ist es unrealistisch und auch unnötig, Dich überall persönlich vorzustellen. Trotzdem kannst und solltest Du Deinen Umzug ankündigen, willst Du von Anfang an einen guten Eindruck machen.

Die meisten Mietshäuser haben eine Art schwarzes Brett, dort sind für alle Mieter wichtige Informationen ausgehängt. Stelle Dich dort mit einem Aushang vor, nenne den Umzugstag und entschuldige Dich im Voraus für Lärm und Dreck.

Besonders freundlich und zugewandt wirkt es, wenn Du ein Bild von Dir und den anderen Neuankömmlingen mit aufhängst.

An diesem Aushang solltest Du auch eine eventuell beantragte Halteverbotszone noch einmal ankündigen. Das zeitweise Halteverbot beantragst Du bei der Stadt für einen bestimmten Termin, an dem vor Deinem neuen Haus ein Bereich für den Umzugswagen als Halteverbotszone ausgezeichnet wird.

Sind Deine Nachbarn rechtzeitig darauf vorbereitet, können Sie mit Ihren Fahrzeugen auf andere Parkplätze ausweichen.

Auch am schwarzen Brett kannst Du Deine Einweihungsparty ankündigen und sparst Dir damit Einzeleinladungen. Das solltest Du natürlich nur tun, wenn Du wirklich alle Nachbarn und Mitmieter im Haus einladen willst. Gibt es kein schwarzes Brett, kannst Du alternativ kleine Infobriefe an alle Briefkästen verteilen.

Für die Einladung hast Du die Wahl: Du kannst diese so formulieren, dass jeder willkommen ist und spontan vorbeischauen darf oder um Zu- bzw. Absagen bitten. Wie Du das handhabst ist auch vom Aufwand abhängig, den Du für die Party betreiben willst.

Ein kleiner Umtrunk macht die Zusage überflüssig, möchtest Du Essen vorbereiten, dann macht es Sinn zu wissen, wie viele Gäste Du erwarten darfst.

Sag Bescheid, wenn es laut wird!

Während und nach dem Einzug kann es bei Dir in der neuen Wohnung ganz schön laut werden. Sagst Du Deinen Nachbarn Bescheid, können Sie sich darauf einrichten und notfalls rechtzeitig flüchten.

Achte darauf, dass Du die Ruhezeiten im Haus einhältst. Haben Deine nächsten Nachbarn kleine Kinder, lege keine lauten Arbeiten in der Wohnung auf die Mittag- und Abendstunden.

Ideal ist, wenn Du Dich mit den Nachbarn absprichst, wann der Einrichtungs- und Renovierungslärm aus Deiner Wohnung am wenigsten stört. Meist lassen sich Kompromisse finden, die den Hausfrieden erhalten und für gute Nachbarschaft von Anfang an sorgen.

Die Ruhezeiten in stehen meist sogar im Mietvertrag, bundesweit einheitliche Regeln gibt es nicht. Folgende Zeiten bieten gute Richtlinien:

  • Generelle Ruhezeit an Werktagen ist zwischen 22 Uhr und 7 Uhr.

  • An Samstagen ist diese Ruhezeit von 10 Uhr bis 8 Uhr verlängert.

  • Die Mittagsruhe geht von 13 Uhr bis 15 Uhr.

  • An Sonn- und Feiertagen gelten die Ruhezeitregelungen ganztägig.

Wahrscheinlich wirst Du Dich in der Zeit des Umzuges nicht an die vorgegebenen Ruhezeiten halten können. Eine Information für Deine Nachbarn und eine kleine Entschuldigung sind auf jeden Fall angebracht und willkommen.

Nachbarschaftshilfe von Anfang an

Ein gutes Nachbarschaftsverhältnis lebt auch von gegenseitiger Unterstützung in Form von Nachbarschaftshilfe. Zeigst Du Dich von Anfang an hilfsbereit, dann bildet das eine prima Basis dafür, dass Deine Nachbarn und Du gut harmonieren.

Also achte schon beim Umzug darauf, ob Du helfen kannst. Kleinigkeiten wie eine offengehaltene Tür oder das Einkaufstüten tragen machen dabei einen guten Eindruck.

Allerdings solltest Du darauf achten, Dich nicht aufzudrängen. Nicht jeder lässt sich so ohne weiteres gerne helfen. Also biete Deine Hilfe an, nimm es aber auch nicht persönlich, falls die neuen Nachbarn ablehnen.

Feinfühlig solltest Du generell sein, wenn es um kleine Kinder geht. Hilfst Du dort ungefragt, nehmen das manche Eltern übel oder fühlen sich kritisiert.

Der beste Weg zur Freundschaft – eine Einweihungsparty für Nachbarn

Hast Du Deinen Umzug hinter Dich gebracht und wirkt die neue Wohnung so nach und nach eingerichtet, dann wird es Zeit für Deine Einweihungsparty.

Du hast hier die freie Wahl:

Du kannst entweder eine richtige Party bei Dir zuhause feiern und alle Nachbarn einladen oder auch nur einen kleinen Umtrunk oder Minibrunch am Vormittag zum näheren Kennenlernen veranstalten.

Im Sommer und wenn es Dein neues Wohnumfeld hergibt, ist eine Grillparty oft hochwillkommen. Feierst Du am Abend, dann denke an die Nachbarn, die vielleicht nicht mitfeiern können oder wollen und sorge ab 22 Uhr für einen gemäßigten Lärmpegel.

Ob Du Deine Party nur mit den Nachbarn oder auch mit Freunden und Umzugshelfern feiern möchtest, will wohl überlegt sein. Passt Dein Freundeskreis so gar nicht zum Wohnumfeld, dann solltest Du eventuell darauf verzichten, aus der Nachbarschaftsparty gleich ein großes Fest mit Freunden zu machen.

Selbst wenn Deine Einweihungsparty ein voller Erfolg war und Du einen soliden Grundstein für eine gute Nachbarschaft gelegt hast, gibt es auch jetzt noch so einige Fallstricke. Halte Dich an die Hausordnung und frage gleich zu Anfang nach den Gepflogenheiten rund um die Pflichten im Haus.

Dazu gehören Aufgaben wie Mülltonnen oder gelbe Säcke rausstellen, Treppenhaus putzen oder die Post annehmen. Hast Du Nachbarn um Dich, mit denen es nicht so gut klappt, ist dies besonders wichtig. Für diesen Fall ist vorsichtige Distanz meist der harmonischste Weg.

Positiv punktet!

Auch wenn Du persönlich gar keinen großen Wert darauflegst, mit Deinen Nachbarn engeren Kontakt zu haben – ein freundliches und kooperatives Verhältnis mit der Nachbarschaft kann Dir jede Menge Ärger ersparen. Denn bei gegenseitiger Sympathie nimmt man vieles leichter wie zum Beispiel den Lärm einer Party oder den vergessenen Treppenhausdienst.

Auch wenn es um die Annahme von Paketen oder andere Nachbarschaftshilfen geht, findest Du mit guter Nachbarschaft viel leichter Unterstützung.

Und schließlich: Wer will schon dort, wo er sein Zuhause hat, von Streit und Unfrieden umgeben sein.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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