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Schäden beim Umzug vorbeugen: So vermeidest Du Ärger mit Deinem Vermieter

Ein Umzug ist meistens eine hektische Angelegenheit.

Am liebsten möchte man ihn so schnell wie möglich über die Bühne bringen, denn das Umzugsunternehmen rechnet nach Stunden ab, den Transporter will man maximal einen Tag lang mieten und die Freunde haben auch keine Lust, für deinen Umzug das gesamte Wochenende zu opfern.

Young Couple Carrying CouchAlso arbeiten alle möglichst schnell – und vergessen dabei manchmal, etwas mehr Sorgfalt und Vorsicht an den Tag zu legen.

Ein Kratzer in der Schranktür, eine zerbrochene Vase und so einige unschöne Spuren an den Tapeten und im Treppenhaus sind bei einem Umzug keine Seltenheit.

Für dich bedeuten diese aus Nachlässigkeit verursachten Schäden aber ein großes Ärgernis und auch Kosten, auf die du sicher gut verzichten könntest! Deshalb achte beim Umzug darauf, deine Wohnung und auch deine Möbel optimal vor Schäden zu schützen. 

Sorgfalt auch in der alten Wohnung

Es ist ganz verständlich, dass du dich bei deinem Umzug vor allem auf die neue Wohnung freust und dein Herz deshalb nicht mehr sonderlich an der alten hängt. Deshalb arbeitet man beim Einzug unbewusst immer etwas vorsichtiger und sorgfältiger als beim Auszug aus der alten Bleibe.

Aber versuch trotzdem, auch dort gewissenhaft zu arbeiten, schließlich wollen nach dir neue Mieter einziehen und sich in der Wohnung wohlfühlen.

Insbesondere, wenn du und deine Umzugshelfer grobe Schäden hinterlasst, musst du für die Behebung dieser Mängel aufkommen.

Zu den größeren Schäden zählt zum Beispiel ein Riss im Teppich, den du verursachst, weil du und deine Freunde achtlos einen Schrank durchs Zimmer zieht, oder auch ein tiefer Kratzer nebst Farbspuren in der Tapete, weil Ihr mit dem Regal zu schnell um die Ecke wolltet.

Sei also auch in der alten Wohnung achtsam, denn ganz ehrlich: Wer hat schon Lust, noch Rechnungen für die alte Wohnung zu bezahlen, wenn man bereits in der neuen wohnt?

Holzböden vor Kratzern schützen

Natürlich kannst du von den Arbeitern einer Umzugsfirma sowie auch von deinen privaten Umzugshelfern nicht erwarten, dass sie sich jedes Mal die Schuhe abputzen oder gar ausziehen, wenn sie etwas von der Wohnung in den Transporter schleppen.

Deshalb ist es deine Aufgabe, bereits vor dem Umzugstag die empfindlichen Böden zu schützen. Fliesen sind in der Regel unempfindlich und benötigen keinen besonderen Schutz. Anders sieht es bei Holzfußböden aus. Parkett, Dielen oder auch Kork können sehr schnell zerkratzen.

Wenn für diese Bodenbeläge High Heels & Co. schon ein echter Graus sind, wie sollen sie dann unbeschadet einen Umzug überstehen? Ganz einfach: Indem sie nicht in direkten Kontakt mit den schmutzigen Schuhen deiner Umzugshelfer und deinen Möbeln kommen. Bedecke die Holzböden am besten mit Packdecken aus weichem Mischgewebe.

Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass sich gerade schwere Möbel auf den Decken ohne große Kraftanstrengung schieben und verrücken lassen.

Eine gute Alternative ist Abdeckvlies, auch Malervlies genannt. Das weiche Vlies ist von unten mit einer Anti-Rutsch-Folie beschichtet, so dass es auch dort liegen bleibt, wo du es ausgelegt hast. Das Abdeckvlies ist reißfest, wiederverwertbar und vor allem auch saugstark – so schützt es den Boden nicht nur vor Kratzern, Staub und Schmutz, sondern auch vor Nässe.

Falls du deine Wohnung renoviert übergeben musst, kannst du das Malervlies also gleich liegen lassen und im Anschluss an deinen Umzug munter drauflos streichen.

Teppichböden abdecken

Eine weitere Möglichkeit, den Fußboden zu schützen, sind ausgelegte, abgeflachte Kartons. Vor allem auf hellen, schmutzempfindlichen Teppichböden bietet sich diese Variante besonders gut an.

Lege aus den Kartons einen Pappweg für deine Umzugshelfer, so dass sie den empfindlichen Teppich mit ihren schmutzigen Schuhen gar nicht erst betreten müssen. Damit nichts verrutscht, klebe die einzelnen Kartons sorgfältig mit Klebeband zusammen und fixiere sie zusätzlich an Fußleisten etc.

 Natürlich musst du dafür nicht extra teure Umzugskartons benutzen. Frag’ einfach mal in einem Elektrofachmarkt oder ähnlichem nach – dort bekommst du sicher viele große Verpackungskartons geschenkt.

Eine weitere Alternative, um deinen Teppich beim Umzug zu schonen, ist so genannte Teppichschutzfolie. Diese transparente, selbstklebende Schutzfolie für textile Bodenbeläge kauft man als Rolle im Baumarkt.

So lässt sie sich ganz einfach und schnell auf den Teppichen ausrollen und schützt diese vor Nässe und Schmutz. Die Folie lässt sich leicht wieder entfernen, da sie nur mit einem sanften Haftkleber versehen ist.

Türen vor Kratzern absichern

Das sprichwörtliche Nadelöhr bei einem Umzug ist meistens die Tür bzw. sind es oftmals gleich mehrere davon. Gerade bei großen Möbeln wie z.B. hohen Regalen kommen selbst die erfahrensten Umzugshelfer ins Schwitzen, wenn sie die unhandlichen Einrichtungsgegenstände durch die Türen und dann noch zusätzlich um eine Ecke bewegen sollen.

Schau mal nach, ob es nicht einfacher wird, wenn du die Zimmertüren während des Umzugs einfach aushängst und abseits an eine Wand stellst. Falls das nicht möglich ist – so eine Tür hat ja auch ein recht ordentliches Gewicht – hänge eine Möbeldecke über die Tür. So sind die Türen optimal vor Kratzern und Stößen geschützt.

Möbel vor dem Transport schützen

Bis deine Möbel aus der alten in der neuen Wohnung ankommen, müssen sie durch mehrere Türen, um diverse Ecken, treppauf und treppab und natürlich noch die Fahrt im Umzugswagen überstehen.

Wenn man da nicht besonders vorsichtig ist, sind die Kratzer quasi vorprogrammiert. Sehr anfällig sind die Kanten – sie bekommen nicht nur schnell einen Stoß ab, sondern teilen auch gerne einen aus, vorzugsweise an die Tapeten.

Damit das nicht passiert, kannst du die Kanten schützen. Dafür geeignet sind Schutzecken aus Schaumstoff oder Kantenschutz aus Wellpappe. Einfach über die Kanten legen und eventuell noch mit etwas Klebeband fixieren. So sind sie zum einen geschützt und zum anderen auch nicht mehr so spitz, dass sie Löcher und Rillen in die Wände kratzen können.

Beim Transport im Umzugswagen solltest du zusätzlich unbedingt Möbeldecken oder Luftpolsterfolie auf und zwischen die einzelnen Möbelstücke legen – so scheuern sie auf der Fahrt nicht aneinander und hinterlassen keine unschönen Lackspuren.

Textile Möbel wie zum Beispiel Sofas und Sessel kannst du mit einer Möbelschutzhülle abdecken, Matratzen kannst du sogar ganz darin verschließen. So sind sie gegen Nässe und Schmutz geschützt. Da die Hüllen sehr dünn, aber reißfest sind, bleiben die Möbelstücke trotzdem griffig und können problemlos verladen werden.

Sperrige Möbel verpacken

Sicher hast du auch ein paar sperrige Möbelstücke, wie z.B. Deckenfluter, Garderobenständer etc. Diese Sachen sind zu groß, um sie in Kartons zu verpacken und zu wackelig und instabil, um sie einfach so in den Umzugswagen zu stellen.

Umwickel diese Sachen am besten großzügig mit einem relativ stabilen Verpackungsmaterial wie z.B. Wellpappe oder Noppenfolie. Zur Fixierung noch etwas Klebeband oder Schnüre drum herum – und schon sind sie optimal geschützt und gehen auch nicht kaputt, wenn es auf der Fahrt etwas holperig zugehen sollte.

Vor dem Renovieren gute Vorarbeit leisten

professional painter at workMusst du deine alte Wohnung laut Mietvertrag frisch gestrichen übergeben oder willst du in deiner neuen Bleibe Farbe an die Wände bringen?

Beim Streichen ist eine gute Vorarbeit das A und O – damit die Farbe auch wirklich nur dort landet, wo du sie auch haben möchtest.

Kaum etwas ist schwieriger zu entfernen als Farbspritzer auf Parkett oder auf der Fensterscheibe – vor allem, wenn man das Malheur nicht sofort bemerkt und die Farbe schon getrocknet ist. Besonders auf Teppichböden ist die Beseitigung von Farbklecksen eine richtige Herausforderung, an der man nicht selten scheitert.

Damit diese Schäden erst gar nicht passieren, decke alle Böden ordentlich mit Malervlies oder aneinandergeklebten Pappen ab. Sollten deine Zimmer Fußleisten an den Wänden haben, decke auch diese zu oder klebe sie gründlich mit Kreppband ab.

Um Lichtschalter und Steckdosen zu schützen, kannst du sie ebenfalls mit Kreppband abkleben oder einfach während der Renovierungsarbeiten abschrauben.

Filzgleiter unter alle Möbel

Beim Einräumen deiner Möbel in die neue Wohnung, achte direkt darauf, alle Möbelstücke mit Filzgleitern zu versehen. Die kleinen, selbstklebenden Filzstücke werden einfach unter sämtlichen Möbelstücken angebracht – vom Schrank übers Sofa bis hin zum Küchenstuhl. So kannst du sie auch in Zukunft etwas leichter verschieben, ohne dem Boden und auch den Möbeln zu schaden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lautstärke beim Verrücken von Stühlen etc. extrem gedämpft wird. Wenn du die Filzgleiter sofort beim Umzug und in einigen Fällen sogar vor dem Aufbau der Schränke etc. anbringst, sparst du viel Zeit und vor allem auch Kraft.

Achtung: Die Filzgleiter gibt es in verschiedenen Größen und unterschiedlicher Dicke. Achte darauf, dass sie von außen nicht zu sehen sind und dass sich unter jedem Möbelstück die identische Dicke befindet – sonst kommen Stuhl, Tisch und Schrank schnell ins Kippeln.

Hausratversicherung – beide Wohnungen versichert?

Apropos Schäden und Wohnung: Interessant beim Thema Schutz ist auch die Versicherung. Bestimmt hast du eine Hausratversicherung. Aber wie ist das eigentlich bei einem Umzug? Ist dann nur noch der Hausrat in der neuen Wohnung versichert oder musst du sogar doppelt zahlen?

Keine Angst: Ab Umzugsbeginn sind beide Wohnungen übergangsweise (für maximal zwei Monate) versichert.

Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um einen richtigen Wohnungswechsel mit Aufgabe der alten Wohnung handelt und du die neue Wohnung in der gleichen Art und Weise nutzt wie die alte.

Das heißt zum Beispiel, dass die neue Wohnung nicht nur ein Zweitwohnsitz sein sollte oder dass du in der neuen Wohnung nicht plötzlich auch deinen festen Arbeitsplatz integriert hast.

Für deinen Hausrat beginnt der Versicherungsschutz in der neuen Bleibe ab dem Tag, in dem er sich dauerhaft in der neuen Wohnung befindet.

Informiere deine Versicherung aber rechtzeitig über den Wohnungswechsel und überprüfe, ob die Versicherungssumme die gleiche bleiben kann. Vergrößert sich deine Wohnfläche oder einfach nur dein Hausrat, steigt auch dein Beitrag.

Gründlichkeit zahlt sich aus

Wenn du diese Tipps befolgst, sind nicht nur deine alte und deine neue Wohnung sondern auch deine Möbel gut vor Kratzern, Stößen und Schmutz geschützt.

Dein Vermieter wird dir dankbar sein und du bleibst von anschließenden Rechnungen zur Schadensbehebung und von Neuanschaffungen verschont. Am Ende zahlt sich die Arbeit also garantiert aus!

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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