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Wie lüftet man richtig? Perfektes Raumklima schaffen und Schimmel vermeiden!

Nach dem Umzug und der gelungenen Einweihungsfeier ist erst einmal Ausruhen und viel Schlafen dran. Damit Du in Deinem neuen Heim gesund und erholsam schlummern kannst, ist frische Luft eine der wichtigsten Zutaten.

Die regelmäßig und vor allem richtige Lüftung im Schlafzimmer sorgt außerdem dafür, dass der Schimmel dort keine Chance hat.

Guter Schlaf braucht die richtige Temperatur!

Früher hieß es, bei offenem Fenster schlafen zu jeder Jahreszeit ist gut für das Immunsystem und viele Menschen halten sich noch heute daran.

Generell ist auch nicht gegen die Schlafgewohnheit, auch im Winter frische Luft hereinzulassen, einzuwenden.

Deinem Immunsystem ist das allerdings egal, zumindest gibt es wissenschaftlich keine Beweise dafür. Auswirken kann sich diese Schlafpraxis jedoch auf Deine Heizkosten. Denn ein ausgekühltes Schlafzimmer braucht viel Zeit und damit auch viel Energie, um sich wieder aufzuheizen.

Heizt Du das Zimmer gar nicht, ist das ebenfalls ungünstig, da an den kalten Wänden und Fenstern Feuchtigkeit kondensiert, die wiederum zu Schimmel führen können.

Ein überheiztes oder zu warmes Schlafzimmer kann Dir allerdings ebenfalls den Schlaf rauben – Experten in Sachen Schlaf empfehlen deshalb eine Temperatur von 16 bis 18 Grad, gefühlt ist die Schlafzimmertemperatur für Dich dann optimal, wenn Du weder schwitzt noch frierst.

Das wiederum hängt von Deinem subjektiven Empfinden, Deiner körperlichen Konstitution, der Schlafbekleidung und der Bettdecke ab.

Damit es im Schlafzimmer nicht schimmelt

Schimmel entsteht, wann an einer Wand eine feuchte Stelle dauerhaft vorhanden ist. Der Schimmel setzt sich dort fest, da er den idealen Nährboden findet.

Im Laufe der Zeit breitet sich der Pilz aus und ergibt nicht nur unschöne Flecken an der Wand. Die Sporen des Schimmelpilzes befinden sich in der Luft und können bei Dir gesundheitliche Beeinträchtigungen, Allergien und sogar Krankheiten auslösen.

Gerade im unbeheizten Schlafzimmer ist die Gefahr von Schimmel groß. Auch deshalb ist regelmäßiges Lüften und richtiges Heizen dort besonders wichtig.

Jede Nacht im Schlaf stößt Du Feuchtigkeit über den Atem oder durch Deinen Schweiß aus. Diese Feuchtigkeit gelangt als Wasserdampf in die Luft und erhöht die Luftfeuchtigkeit.

Der Verband der Privaten Bauherren (VPB) in Berlin hat errechnet, dass in einem Schlafzimmer mit einer Größe von ca. 12 m² zwei Personen etwa einen Liter mehr Feuchtigkeit produzieren, als die Raumluft aufnehmen kann.

An kalten Stellen, die zum Beispiel am Fenster oder auch an sogenannten Wärmebrücken an den Außenwänden entstehen, kondensiert der Wasserdampf und wird wieder zu Wasser, das als Feuchtigkeit an der Wand klebt. Dort setzt sich Schimmel ab – leider besonders häufig auch hinter Möbeln, wo er erst spät entdeckt wird.

Schimmel vermeidest Du also am besten, wenn Du die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer ebenso unter Kontrolle behältst wie die Raumtemperatur. Als Pflicht im Schlafzimmer gilt: Gründliches Stoßlüften am Morgen. Dadurch gelangt die überschüssige Feuchte nach draußen, die Luft wird nicht übersättigt.

Warum die Schimmelvermeidung so wichtig ist

Mold and moisture buildup on wall of a modern houseSchimmel in der Wohnung oder im Schlafzimmer ist nicht nur ein optisches Problem, allerdings auch kein Grund zur totalen Panik.

Wissen musst Du, dass die Schimmelpilze sich negativ auf Deine Atmung auswirken können.

Besonders kritisch ist das für Allergiker und sensible Menschen, aber auch Gesunde können bei langfristigem Einatmen der Sporen und Stoffwechselprodukte Beschwerden bekommen.

Allerdings kennt die Forschung noch keine Grenzwerte, ab denen Schimmel definitiv gesundheitsschädlich ist. Deshalb ist Vorbeugen das oberste Gebot.

Vermutest Du, dass der Schimmel im Schlafzimmer Dich schon krankgemacht hat, dann ist der Hausarzt für den Anfang eine gute Adresse, der kann durch eine Überprüfung Deiner Lungenfunktion und einen Allergietest gegen Schimmel feststellen, ob Deine Beschwerden mit Schimmel im Schlafzimmer zu tun haben.

Spezialisten zum Thema Erkrankungen durch Schimmel gibt es wenige, Du kannst dich allerdings an das Netzwerk Schimmelberatung wenden.

Hinweise auf eine Empfindlichkeit gegen den Pilz können folgende Symptome sein:

  • Atemwegsbeschwerden und Atemnot

  • Erkältungsähnliche Symptome wie Husten oder eine verstopfte Nase

  • Dauernde Kopfschmerzen

  • Schlafstörungen

  • Brennende Augen

Leidest Du unter den genannten Symptomen, hast aber noch keinen Schimmel bei Dir im Schlafzimmer entdeckt, kannst Du vor allem hinter Schränken und Bildern, aber auch hinter Wandverkleidungen oder unter dem Fußbodenbelag danach forschen.

Offenes Fenster – kalte Wände

Schläfst Du bei offenem Fenster, dann kommt es nicht zu einem Überangebot an Feuchtigkeit in der Raumluft, Schimmelgefahr kann jedoch dennoch bestehen. Denn im unbeheizten Schlafzimmer werden Wände und Möbel sehr kalt.

Schließt Du morgens das Fenster, kann die Luftfeuchte im Raum über den Tag dennoch so hoch werden, dass sich wiederum Feuchtigkeit absetzt – und zu Schimmel führt. Deshalb ist es wichtig, dass das Schlafzimmer im Winter nicht dauerhaft unbeheizt bleibt.

Ideal ist es, wenn Du eine für Dich angenehme Temperatur hältst. Die kann ruhig auch im Bereich von 15 bis 16 Grad liegen. Lüftest Du jeweils abends und morgens in Form einer gründlichen Stoßlüftung, dann hast Du das Mögliche getan, um gesund zu schlafen und Schimmel im Schlafzimmer zu verhindern.

Warm schlafen heißt schlecht schlafen?

Nicht jeder braucht es nachts kühl, um gut zu schlafen, einige Menschen bevorzugen ein mollig warmes Bett und ein gut geheiztes Schlafzimmer.

Geht es Dir auch so, solltest Du trotzdem einmal versuchen bei kühler Luft zu schlafen und sehen, wie es Dir damit ergeht. Denn die Körpertemperatur sinken ebenso wie der Blutdruck nachts ab. Grund dafür ist, dass der ganze Körper sozusagen in den Standby-Modus verfällt. Das ist die Zeit, in der sich Deine Energiereserven auffüllen.

Ist es im Schlafzimmer zu warm, kann es sein, dass Dein Körper sich nicht genug herunterfährt – Du merkst das daran, dass Du morgens wie zerschlagen und kaum erholt aufwachst. Oft geht es uns im Sommer so, wenn die Temperaturen kaum abkühlen und auch das geöffnete Fenster kaum Erleichterung bringt.

Stoßlüften im Schlafzimmer – So geht’s!

Damit die Luft im Schlafzimmer nicht zu feucht wird, braucht es die richtige Temperatur.

Als ideale Luftfeuchtigkeit gelten 45 bis 55 %. Zu trockene Luft ist ebenso schlafraubend wie zu feuchte Luft, die zusätzlich die Schimmelbildung fördern kann.

Bist Du Dir unsicher, ob die Luftfeuchtigkeit in Deinem Schlafzimmer stimmt, dann nutze ein Hygrometer.

Das kleine Messgerät zeigt Dir die Luftfeuchtigkeit und häufig auch die Temperatur im Schlafzimmer an. Viele Geräte kannst Du einstellen, so dass Dich ab einer gewissen Raumluftfeuchte ein Signalton oder eine Signallampe warnen.

Den meisten Problemen beugst Du mit dem richtigen Lüften vor. Der größte Fehler für Deine Heizkosten und die Schimmelbildung: Dauerhaft gekippte Fenster. Richtiger ist, drei bis viermal täglich gründlich stoßzulüften.

Die Luft wird dadurch komplett ausgetauscht, die kontrollierten Lüftungszeiten halten den zusätzlichen Verbrauch an Heizkosten in Grenzen. Die Lüftungszeiten richten sich nach dem Außenklima, also nach der Jahreszeit.

Als Richtlinie kannst Du folgende Regeln beachten:

  • Dezember bis Februar: 5 Minuten

  • März und November: 10 Minuten

  • April und September: 15 Minuten

  • Mai und Oktober: 20 Minuten

  • Juni bis August: 25 Minuten

Mindestens drei Lüftungsintervalle pro Tag solltest Du einplanen, dieser Richtwert gilt dann, wenn Du den ganzen Tag außer Haus bist. An Wochenenden und Feiertagen, also bei Anwesenheit in der Wohnung steigt die Anzahl der Intervalle auf vier bis fünf.

Besonders sorgfältig musst Du lüften, wenn Du im Altbau wohnst und dort neue Fenster eingebaut wurden.

Das Ziel beim Lüften ist, alte und feuchte Luft nach draußen zu leisten und frische Luft in den Raum zu lassen. Dazu öffnest Du das Fenster im Schlafzimmer weit, perfekt ist es, wenn Du mit Hilfe eines zweiten Fensters eine sogenannte Querlüftung mit Durchzug erzeugen kannst.

Ideal ist, wenn Du die ganze Wohnung auf einen Schlag stoßlüftest. Achte dabei auf offene Türen, das erhöht den Durchzug und damit den Lüftungseffekt. Eine Ausnahme bilden Bad und Küche, also die Feuchträume.

Diese solltest Du gesondert lüften, damit sich die feuchte Luft nicht in der ganzen Wohnung verteilt. Die Heizung solltest Du während der Lüftungszeiten herunterdrehen, damit Du nicht unnötig Energie verschwendest.

Trockene Heizungsluft – das kannst Du tun

Gerade im Winter ist die Luft in den Räumen trocken und staubig, die Folge davon sind verstopfte Nasen und entsprechend schlechter Schlaf, bei empfindlichen Personen kann es sogar zu Hautreaktionen kommen.

Die ideale Luftfeuchtigkeit für einen geruhsamen Schlaf und ein gesundes Raumklima liegt bei 40 bis 60 %. Das gilt fürs Schlafzimmer, aber auch für alle anderen Wohnräume.

Überprüfen kannst Du die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer, gerade im Winter gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Wert im Schlafzimmer zu erhöhen:

  • Mehrmals täglich kurz stoß– und querlüften, vor allem auch direkt vor dem Schlafen gehen

  • Die Raumtemperatur reduzieren (je niedriger die Temperatur, umso niedriger kann auch die relative Luftfeuchtigkeit sein)

  • Wäschetrocknen in der Wohnung

  • Verdunsten von Wasser auf der Heizung

  • Aufstellen eines Zimmerbrunnens

  • Elektrischer Luftbefeuchter (auf Qualität und Hygiene achten)

Lässt Du Wasser in Schälchen verdunsten oder nutzt einen Zimmerbrunnen oder Luftbefeuchter, ist die Hygiene ein wichtiger Punkt.

In stehendem Wasser bilden sich schnell Keime, die wiederum Deine Gesundheit beeinträchtigen können. Deshalb musst Du die Behälter und Geräte regelmäßig gründlich reinigen und das Wasser austauschen.

Mehr Luftfeuchtigkeit im Sommer

Ist die Luft trocken, dann machen Dir auch hohe Temperaturen vergleichsweise wenig aus. Trotzdem gilt auch in warmen Sommernächten, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer nicht unter 40 % sinken sollte.

Die Maßnahmen zur Erhöhung der Raumluftfeuchte gleichen denen, die Du auch im Winter anwenden kannst. Im Sommer darfst Du allerdings abends, nachts und in den frühen Morgenstunden ausgiebig lüften, denn oft ist um diese Jahreszeit die Außenluft feuchter als Deine Raumluft.

15 Tipps fürs gute Einschlafen

Frische Luft im Schlafzimmer ist eine Grundbedingung für gesunden und erholsamen Schlaf.

Reicht Dir das noch nicht aus oder hast Du aus irgendwelchen Gründen Probleme beim Einschlafen und gut schlafen, helfen Dir vielleicht folgende Tipps zusätzlich weiter:

  1. Wähle als Farbe fürs Schlafzimmer eher eine kühle wie Blau oder Grün, diese Farbtöne gelten als entspannend und ausgleichend. Warme Farben wie Rot oder wirken anregend.

  2. Höre zum Einschlafen entspannende Musik oder beruhigende Naturklänge

  3. Nimm vor dem ins Bett gehen ein heißes Bad.

  4. Trinke eine halbe Stunde vor dem Schlafen gehen eine Tasse Tee mit entspannenden Kräutern wie Melisse oder Hopfen.

  5. Warte mit dem Schlafen gehen drei Stunden nach der letzten Mahlzeit.

  6. Mach nichts Anderes im Bett als Schlafen – einzige Ausnahme: Sex. Denn der wirkt in der Regel entspannend und fördert das gute Einschlafen.

  7. Geh erst dann zum Schlafen ins Bett, wenn Du auch wirklich müde bist.

  8. Schaffe Dir Rituale zum ins Bett gehen und zum Einschlafen.

  9. Sorge für einen regelmäßigen Schlaf-Wachrhythmus und stehe jeden Morgen zur gleichen Zeit auf, selbst wenn Du nicht gut geschlafen hast.

  10. Trinke ein Glas Milch mit Honig vor dem Schlafen.

  11. Frische Luft und Bewegung entspannen und machen müde. Mach einen Spaziergang, bevor Du ins Bett gehst.

  12. Hast Du Pflanzen im Schlafzimmer? Entferne sie lieber, denn sie können produzieren im Dunkeln Kohlendioxid und können Dich so am ruhigen Schlaf hindern.

  13. Nutze Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, meditiere oder wende die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen an.

  14. Lass Dich von Deinem Partner massieren.

  15. Träume zum Einschlafen – natürlich nur von schönen Dingen des Lebens.

Guter Schlaf ist ausgesprochen wichtig, damit Du Dich am Tag fit fühlst und perfekt funktionierst. Beachtest Du unsere Hinweise und Tipps, hast Du viel dafür getan, dass Du Dich Nacht für Nacht erholen und dem neuen Tag mit Spaß und Energie begegnen kannst.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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