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Machst Du einen dieser 7 Packfehler beim Umzug?

Kisten packen gehört zum Umzug mit dazu und macht sogar einen großen Teil der Arbeiten aus.

So wie Dir und auch dem Umzugsunternehmen richtig gepackte Kisten die Arbeit erleichtern, so können Packfehler jede Menge Ärger und zusätzlichen Stress machen.

Deswegen solltest Du Dich am besten schon vor oder spätestens beim Einpacken die Frage stellen, ob Dir folgende 7 Fehler unterlaufen könnten oder bereits unterlaufen sind.

Packen in letzter Minute

Packst Du Deine Kisten erst am Umzugstag, dann ist der Stress für alle Beteiligten vorprogrammiert. Die Umzugshelfer stehen wartend herum, der ganze Umzug kommt ins Stocken, da alle auf die Kisten warten.

Ideal ist es, etwa eine Woche vor dem Termin mit dem Packen anzufangen. Dinge, die Du garantiert nicht mehr in der alten Wohnung benötigst, kannst Du schon deutlich früher in Kisten verstauen.

Diese Kisten können dann auch als Erstes in die neue Wohnung transportiert werden. Meist geht es dabei um saisonale Dinge wie Schlittschuhe oder Schwimmflossen, die Kleidung für die nächste Jahreszeit oder auch Spielesammlungen und selten benutztes Kochgeschirr.

Sparen am Karton

Karton ist nicht gleich Karton. Ein guter Umzugskarton ist deutlich stabiler im Material als ein normaler Pappkarton, verfügt über Grifföffnungen, einen verstärkten Boden und ein Faltsystem, bei dem Du ohne Klebeband eine stabile und transporttaugliche Kiste erhältst.

Eine Spezialbeschichtung sorgt dafür, dass die Pappe und damit auch der Inhalt zumindest kleinere Regengüsse unbeschadet überstehen.

Verschiedene Varianten mit Deckelklappe oder Steckdeckel sorgen dafür, dass Du nicht jeden Karton auch noch zukleben musst, die einheitliche Form und die handliche Größe machen das Stapeln im Umzugswagen deutlich effektiver und leichter. Umzugskartons sind in verschiedenen Qualitäten erhältlich.

Hauptsache billig ist da selten die richtige Wahl, denn so ein Karton muss einiges mitmachen. Kauf deshalb lieber etwas höhere Qualität – zum Teil werden gut erhaltene Kartons auch gebraucht und günstig angeboten, alternativ kannst Du Deine Kartons nach dem Umzug weiterverkaufen.

Richtig volle Kisten!

Die Versuchung ist groß, jede einzelne Deiner Umzugskisten so voll wie möglich zu packen. Denn Umzugskisten kosten Geld und je weniger oft Du und die Umzugshelfer laufen müssen, umso schneller geht der Umzug voran. Dabei vergisst Du eins: Sowohl die Kiste als auch die Kistenträger haben Grenzen.

Als Maximalgewicht solltest Du pro Kiste 20 Kilo anvisieren, dabei aber auch die maximale Tragfähigkeit des Kartons und die Leistungsfähigkeit Deiner Umzugshelfer mitberücksichtigen. Damit Du gar nicht erst in Versuchung kommst, empfehlen wir Dir für Bücher und andere schwere Gegenstände entsprechend kleine Kartons zu verwenden.

Alternativ kannst Du pro Karton schwere und leichte Gegenstände wie zum Beispiel Kleidung mischen. Beim Packen selbst solltest Du übrigens darauf achten, dass die Grifflöcher am Karton zugänglich bleiben – sonst wird das Schleppen noch mühsamer.

Was ist bloß drin in den Kartons?

Einer der großen und wirklich stressigen Packfehler beim Umzug besteht darin, die Kisten nicht zu beschriften.

Vor allem, wenn Du mit einem Umzugsunternehmen oder mehreren Umzugshelfern agierst, ist Chaos angesagt. Am Ende bist Du von den Fragen „Wohin mit dem Karton?“ gestresst und in der neuen Wohnung geht das Schleppen weiter, denn die Kisten müssen dann erst in das richtige Zimmer verteilt werden.

Ideal ist es, wenn auf dem Karton nicht nur der Zielraum, sondern auch der Inhalt vermerkt ist. Das erspart Dir langwieriges Suchen und sorgt für eine erste Grundordnung im neuen Heim.

Wichtig fürs genaue Beschriften: Pack systematisch, wann immer es geht! Aber übertreib’ es auch nicht – nicht jedes Einzelteil im Karton muss dokumentiert werden. Versuche gesammelt zu packen und sinnvolle Überschriften zu finden, zum Beispiel „Winterkleidung“, „Geschirr“ oder „Technik“.

Erst denken, dann packen

Vorausschauendes Packen kann Dir den Umzug und das spätere Einleben in der neuen Wohnung deutlich vereinfachen. Was brauchst Du während des Umzugs und was benötigst Du in der neuen Wohnung als Erstes?

Wichtige Alltagsdinge wie Handy, Notebook, Wasch- und Kosmetiksachen sowie Wechselkleidung, aber auch Kopfschmerztabletten oder der Lieblingsteddy Deines Kindes sollten in extra und extra-leicht zugänglichen Kartons aufbewahrt werden. Zum vorausschauenden Packen und Umziehen gehören übrigens auch die Extrakartons für Vergessenes und Übriggebliebenes.

Beim Packen der Umzugskartons kommt es übrigens nicht nur auf das Was, sondern auch auf das Wie an. Damit der Karton später gut zu tragen ist und der Inhalt unbeschädigt bleibt, gehören schwere Gegenstände wie Bücher auf den Kartonboden, leichte Dinge werden obendrauf gepackt. Damit nichts verrutscht, wird der verbleibende Raum mit Tüchern, Vorhängen oder Bettwäsche ausgefüllt.

Das wird schon heil bleiben!

Schlecht verpacktes Geschirr und andere zerbrechliche Stücke können Dir böse Überraschungen bereiten. Glas- und Porzellanteile, aber auch Töpfe und anderes Kochgeschirr verpackst Du am besten einzeln in Luftpolsterfolie oder verwendest das günstigere Recyclingpapier. Zeitungspapier ist nicht immer ideal, da die Druckerschwärze abfärben und unschöne Spuren hinterlassen kann.

Wie beim Verpacken von Büchern gilt: Nicht zu viel pro Karton, denn Glas, Metall und Porzellan können ganz schön schwer sein.

Wichtig ist, dass sich die Materialien nicht berühren, dann ist auch die Bruchgefahr gering. Für zusätzlichen Schutz sorgt eine Polsterung von Boden und Wänden des Kartons.

Geschirrkartons solltest Du maximal halb füllen, der Hohlraum kann zum Beispiel mit den Küchenhandtüchern aufgefüllt werden. Rüttle vorsichtig am Karton, so stellst Du fest, ob der Inhalt stabil gelagert ist oder bei der Fahrt verrutschen wird.

Alles muss mit!

Einer der großen Packfehler beginnt schon vor dem Einpacken. Kannst Du Dich nicht von alten Erinnerungsstücken und sonstigen Altlasten trennen, vergrößert das Deinen Kistenbedarf deutlich.

Etwa einen Monat vor dem Umzug solltest Du deshalb mit dem Aussortieren beginnen und falls nötig schon mal den Sperrmüll ordern. Hast Du nur wenig alte Möbel und andere sperrige Güter zum Wegwerfen, kannst Du diese auf den Betriebs- oder Wertstoffhof bringen. Dort gehören übrigens auch alte und defekte Elektrogeräte hin.

Wertvolles, das Du nicht behalten möchtest, kannst Du im Internet oder auf dem Flohmarkt noch verkaufen. Dieses Vorgehen spart Dir Umzugskisten und bessert sogar noch Deine Umzugskasse auf.

Fazit

Wenn Du auf die oben genannten Punkte achtest und diese Packfehler beim Umzug vermeidest, dann kannst Du dem Termin gelassen entgegenblicken. Auch das Auspacken in der neuen Wohnung geht mit intelligent gepackten Umzugskartons deutlich leichter und kann sogar richtig Spaß machen.

Die Umzugskartons kannst Du anschließend platzsparend zusammenfalten und aufbewahren, verkaufen oder an Freunde weitergeben.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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