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Holzboden: Auswählen und richtig verlegen – So geht’s!

Du hast dich entschieden einen oder mehrere Räume deiner neuen Wohnung mit einem Holzfußboden auszustatten.

Eine gute Idee, denn Parkett oder Laminat verleihen Wohnräumen einen ganz besonderen Charm.

Die Vielfalt von Optik und Materialbeschaffenheit machen es dir möglich, deine Räume mit einem Boden zu versehen, der besonders gut zu dir und deiner Einrichtung passt.

Falls du dir noch nicht sicher bist, ob es letztendlich auf Parkett oder Laminat hinaus läuft, dann haben wir für dich hier ein paar Entscheidungshilfen zusammengetragen.

Wenn du dich aber schon entschieden haben solltest und nur noch nach Tipps suchst, wie du jetzt deinen neuen Boden verlegen kannst, überspring’ doch das erste Kapitel und lies direkt das zweite.

Die Auswahl

Zwar wollen wir uns in diesem Artikel erstmal nur Holzfußböden angucken. Trotzdem möchte ich noch ein Paar Worte zu den Alternativen verlieren.

Teppich

Eigentlich der Klassiker unter den Bodenbelägen. Ob mit bunten Motiven im Kinderzimmer oder in einem schlichten Cremeweiß im Wohnzimmer.

Teppich bietet wohl unbestritten das angenehmste Fußgefühl. Auch das Sitzen oder, gerade für Kinder, das Spielen ist auf Teppich sehr viel bequemer als auf Holz oder Fliesen.

Wenn es um das Verlegen geht, ist Teppich auch für Anfänger gut geeignet. Hier ist die Gefahr des Scheiterns nicht so groß, wie bei anderen Böden. Wenn du in einer hellhörigen Umgebung wohnst, kann Teppich auch gut zum Eindämmen des Trittschalls genutzt werden.

Der größte Nachteil des flauschigen Bodenbelags ist definitiv die schwierige Reinigung. Bei hartnäckigen Flecken hilft oftmals nicht mal mehr die professionelle Reinigung.

Den Rotwein, den du von anderen Böden einfach aufwischen kannst, wirst du eventuell nie wieder aus Teppich heraus bekommen. Auch für Tierbesitzer eignet sich Teppich nicht wirklich gut. Haare sind deutlich schwieriger aus dem Teppich zu saugen.

Fliesen

Es ist mittlerweile nicht mehr unüblich Fliesen auch in Wohnräumen zu verlegen.

Die einfache Reinigung der Bodenfliese ist mit Sicherheit einer ihrer größten Vorzüge.

Je nach Qualität hält eine Fliese auch Jahrzehnte lange Treue. Daher solltest du dich am besten von einem Fachmann beraten lassen, bevor du dich für eine Fliese entscheidest. Ebenso rate ich dir davon ab die Fliesen in einer Regie zu verlegen, falls du davon keine Ahnung hast.

Wenn du das Gefühl hast, dass dir die “normale” Fliese zu steril wirkt, kannst du dir auch mal die so genannten Natursteinfliesen angucken.

Parkett

Jetzt kommen wir aber endlich zu den Bodenbelägen aus Holz. Das Parkett ist dabei die Luxusvariante. Oft sieht man den edlen Boden nur noch in Altbauten.

Warum ist denn Parkett so viel teurer als Laminat?
Naja bei Parkett handelt es sich tatsächlich um richtiges Holz. Also die Leisten oder Dielen, die verlegt werden, bestehen aus 100% Echtholz.

Für Parkett spricht ganz klar, dass die Produktqualität deutlich höher ist als bei Laminat und damit auch, bei guter Pflege, die Lebensdauer erhöht wird. Wenn du es dir finanziell also erlauben kannst und dir Parkett das bessere Gefühl gibt, lass dich doch mal beraten.

Laminat

Optisch wird Laminat oft für Parkett gehalten. Das liegt daran, dass die oberste Schicht der Planken mit einem Holzdekor versehen ist. Der Charme, den der Raum durch, einen Holzboden erlangt, geht damit nicht verloren.

Preislich ist Laminat deutlich erschwinglicher als Parkett, wobei es auch hier eine sehr breite Streuung von billig bis teuer gibt. Dadurch haben wir auch innerhalb dieser Kategorie unterschiedliche Qualitäten.

Da das Gewicht der Planken viel geringer ist, als bei Parkett, ist die Beschaffung auch um einiges angenehmer. Laminat lässt sich, wie wir gleich noch genauer erfahren werden, schneller montieren und auch wieder demontieren.

Als letzen Punkt sei gesagt, dass Laminat beim Wischen mehr Wasser verträgt als Parkett und zusätzlich ist es noch robuster gegenüber anderen äußeren Einflüssen.

Das Verlegen

Nachdem der Wunschboden erfolgreich beschafft wurde, kannst du entweder einen Handwerker mit dem Verlegen beauftragen oder selbst Hand anlegen.

Ich denke, du kannst dich beruhigt selber ans Werk machen. Das Verlegen von Laminat oder Parkett ist keine Hexerei.

Wir beschränken und in diesem kurzen Ratgeber auf das Laminat mit Klick-System und Parkett mit Feder und Nut. Dies sind die beleibtesten Varianten, sicherlich auch deshalb, weil sie einfach zu verlegen sind.

Fangen wir an. Bevor es losgeht sollte eine Trittschalldämmung auf dem Boden angebracht werden. Alternativ gibt es aber auch Laminat mit integrierter Trittschalldämmung. Ohne diese Schicht geht es oft nicht, da in vielen Mietwohnungen diese vorgeschrieben ist. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du dein Laminat auf rohem Estrich verlegen willst, muss zuerst eine Dampfsperrfolie eingezogen werden.

Los geht’s mit dem Verlegen der Paneele. Die erste Regel besagt, dass die Planken immer in Längsrichtung des Sonneneinfalls verlegt werden sollen. Beim Laminat klickst du also die Paneele wie große Puzzleteile ineinander, beim Parkett fasst die Feder in die Nut. Dabei sollte die Seite mit der Feder in den Raum zeigen.

Im Gegensatz zum Laminat musst du beim Parkett immer etwas Leim in die Nut einfügen, also sowohl bei der kurzen, als auch bei der langen Seite. Fasst die Feder nicht weit genug in die Nut, kannst du mit Hammer und Schlagklotz etwas nachhelfen.

Zwischen Wand und Planken sollten immer, in einem Abstand von einem halben Meter, Abstandskeile platziert werden. Der Boden braucht etwas Spiel und die Übergangsstellen von Wand zu Boden werden später ja sowieso mit Zierleisten versehen.

Wenn du bei der ersten Reihe der Planken am Ende angekommen bist, wird die letzte Planken sicher nicht genau passen. Diese musst du nun kürzen. Wenn du die zweite Reihe beginnst, fängst du mit einem kürzeren Stück an, so dass zwischen den Reihen immer ein Versatz von mindestens 30cm vorliegt.

Nach diesem Schema kannst du deinen ganzen Raum auslegen. Eventuell muss die letzte Reihe dann auch in der Breite an die zu schließende Lücke angepasst werden. Nun kann es sein, dass sich durch den neuen Boden die Tür nicht mehr korrekt schließen lässt.

Diese sollte dann um ein kleines Stück gekürzt werden. Am besten du legst ein Stück Laminat oder Parkett an die unterste Seite der Tür an und zeichnest so eine Linie, die der Dicke des Bodens entspricht. Wenn die Tür nun passt, bringst du noch ein Übergangsprofil an der Schwelle von Tür und Boden an.

Tipp: Zum Kürzen der Tür und auch zum Zurechtschneiden der Paneele empfehlen wir eine Stichsäge.

Mit Hilfe dieser kurzen Anleitung solltest du in der Lage sein, deinen Wunschboden auch selber verlegen zu können. Nun musst du dir nur noch überlegen, welcher Bodenbelag es denn sein darf.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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