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Geld beim Umzug verdienen: Wie und wo Dinge am besten verkaufen?

Es ist ein schönes und aufregendes Abenteuer, in eine neue Wohnung zu ziehen und meistens freut man sich auf den Tapetenwechsel.

Bis man jedoch gemütlich in den neuen vier Wänden auf der Couch sitzen kann, ist es ein anstrengender und auch ziemlich teurer Weg.

Du brauchst Umzugskartons, ein Umzugsunternehmen oder alternativ viele fleißige Helferlein, einen Transporter, neue Möbel …

Die Liste könnte endlos weitergehen. So ein Umzug bedeutet eine Menge Arbeit – und ist leider mit vielen Kosten verbunden.

Wie wäre es also, wenn du, statt nur Geld auszugeben, den Umzug dazu nutzt, um Geld zu verdienen?

In jedem Haushalt schlummern so manch verborgene Schätze, von deren Existenz man oftmals gar nichts mehr weiß, weil sie sich jahrelang in den hintersten Winkeln des Kleiderschranks oder des Kellerregals versteckten.

Nutze deinen Umzug doch einfach dazu, um mal in aller Ruhe auszusortieren. Hier erfährst du, wie und wo du deine Sachen zu Geld machen kannst!

Möbel

Deine alten Möbel passen platzmäßig oder vom Stil her nicht mehr in deine neue Wohnung? Statt sie gleich zum Recyclinghof zu bringen und für die Entsorgung sogar noch Geld zu zahlen, schau lieber, ob du sie nicht verkaufen kannst.

Wenn du noch gut erhaltene Designer-Möbel hast, kannst du sie zum Beispiel an Soul Furniture (www.soulfurniture.de) verkaufen – in der Regel bekommst du 15% des Neupreises. Dieser Anbieter nimmt allerdings nur Möbel, die mindestens einen Einkaufswert von 1.500 Euro hatten und nicht von Discountern stammen. 

Dein Billy-Regal und Co. aus Geschäften der günstigeren bis mittleren Preisklasse kannst du hingegen über www.ebay-kleinanzeigen.de, www.markt.de, www.hood.de oder über www.quoka.de verkaufen. Hier kannst du als privater Anbieter kostenlos Kleinanzeigen schalten.

Bist du im Besitz von Antiquitäten und anderen seltenen Schätzen? Dann mach Fotos und zeige diese im Antiquitätengeschäft in deiner Nähe – mit etwas Glück bekommst du gutes Geld dafür.

Eine weitere Möglichkeit ist es, wertvolle Möbelstücke online zu versteigern, zum Beispiel über www.catawiki.de. Bei Catawiki zahlst du eine Kommissionsgebühr von 12,5%, versteigern kannst du alle Kunst- und Einrichtungsgegenstände, die einen Mindesterlös von 75 Euro haben.

Kleidung

Natürlich kann man – vor allem als Frau – nie genug zum Anziehen haben, aber seien wir mal ehrlich:

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und beherbergt so manche Teile, die schon eine ganze Weile kein Tageslicht mehr gesehen haben.

Also: Ran an die Bügel und einmal ordentlich den Kleiderschrank ausmisten, bevor es in die neue Wohnung geht.

Über gut erhaltene Designerkleidung freut sich jeder Second Hand Laden und gibt dir zwischen 2050% des Erlöses, allerdings oftmals erst, wenn die Sachen auch verkauft werden.

Markenware, die in einem sehr guten Zustand und nicht älter als fünf Jahre ist, kann man auch über www.momox.de verkaufen. Einfach alles in ein Paket packen, zu momox schicken und direkt nach Prüfung und Qualitätscheck Geld kassieren.

Für ein Paar Stiefel von s.Oliver bekommst du z.B. rund 10 Euro, für einen Blazer von Hugo Boss circa 17 Euro und für eine Lederhandtasche von JOOP! bekommst du zwischen 20-40 Euro. Klamotten aus Discountern kannst du gut, wenn auch für relativ wenig Geld, auf Flohmärkten an die Frau bzw. an den Mann bringen.

Kinderspielzeug

Kinderspielzeug und auch Kinderkleidung lässt sich ebenfalls wunderbar auf Flohmärkten verkaufen. Übrigens muss man mittlerweile nicht zwingend selbst einen Stand buchen. Es gibt viele Flohmärkte, bei denen du die Sachen gegen eine Verkaufsprovision nur noch abgibst und dir dann am nächsten Tag das Geld und die „Ladenhüter“ abholen kannst.

Nach dem gleichen Prinzip, allerdings online, funktioniert shpock, die Flohmarkt-App für schöne Dinge, deren Name für „shop in your pocket“ steht. Hier kannst du einfach, schnell und kostenlos Kinderspielzeug, Klamotten und andere schöne Sachen zu Geld machen. Du lädst Fotos hoch, beschreibst, was du verkaufen willst, legst den Preis fest und stellst es online – und dann heißt es, nur noch abzuwarten, bis sich ein Käufer findet.

Natürlich kannst du Kindersachen aber auch über Ebay, Hood und Co. versteigern, besonders Markenklamotten und Markenspielzeug haben hier gute Chancen, einen Käufer zu finden.

Eine weitere Verkaufsplattform ist www.zoxs.de. Der Vorteil an diesem Anbieter: Du bekommst nach Warencheck sofort und nicht erst bei Wiederverkauf Geld für deine Sachen. Bei ZOXS kannst du zum Beispiel Lego, Playmobil und Duplo verkaufen.

In der Regel werden die gebrauchten Spielwaren kiloweise abgekauft, in manchen Fällen auch einzelne Figuren oder Bauteile getrennt zum Stückpreis. Beim ZOXSSpielzeugankauf kannst du den Wert deiner Ware sofort online abfragen.

Für 1 kg Playmobil gibt es beispielsweise 2,50 Euro, für eine große Duplo Bauplatte 1,50 Euro und für 1 kg gemischte Duplo-Steine circa 8 Euro. 

Bücher, DVDs & CDs

In Zeiten von E-Books, MP3-Playern und kostengünstigen Mitgliedschaften bei Streaming-Diensten kann man ernsthaft darüber nachdenken, ob sich ein Umzug sämtlicher Bücher, CDs und DVDs überhaupt noch lohnt.

Große Reichtümer wirst du beim Verkauf dieser Medien in der Regel nicht verdienen, aber wer weiß, vielleicht befindet sich in deinem Bücherregal doch die ein oder andere vergriffene Auflage oder eine wertvolle CD.

Bei Raritäten lohnt sich der Verkauf über Amazon oder Ebay. Hier hast du zwar mehr Arbeit damit, die Artikel einzeln einzustellen, erhältst aber meistens einen besseren Preis als beispielsweise über Momox, rebuy oder ZOXS.

Der Vorteil bei letzteren dreien ist allerdings die einfache Handhabung. Bei ZOXS und rebuy gibst du einfach die ISBN oder die EAN ein und siehst direkt, was deine Sachen wert sind. Bei Momox kannst du dir sogar eine App herunterladen, mit der du die Barcodes ganz einfach scannen kannst. Der Betrag, den du damit erzielst, wird dir direkt angezeigt. Anschließend packst du die Bücher, CDs und DVDs in ein Paket und bekommst nach Qualitätsprüfung direkt das Geld für die angenommenen Sachen.

Die Preise sind ganz unterschiedlich – auch von Anbieter zu Anbieter. Während es sein kann, dass du für einen Taschenbuch-Roman nur ein paar Cents bekommst, kann dir ein aktuelles, gebundenes Buch zwischen 5-10 Euro einbringen. Echte Seltenheiten werden hingegen auch mit 15 Euro und deutlich mehr vergütet.

Der Nachteil: Entspricht deine Ware nicht den Qualitätsstandards, musst du die Kosten für das Rückporto tragen – oder sie kostenlos entsorgen lassen.

Elektrogeräte

Gehörst du auch zu denjenigen, die ihre alten Handys und Smartphones in einer Schublade aufbewahren und nicht so recht wissen, was sie damit anfangen sollen? Verkauf sie einfach!

Anbieter wie momox, ZOXS und rebuy kaufen deine alten Elektrogeräte wie Smartphones, Tablets und Spielekonsolen auf – und das zu fairen Preisen. Wenn sie noch relativ neu und in einem sehr guten Zustand sind, kannst du bis zu 50% des Neupreises erhalten.

Der Verkauf geht einfach: Du suchst das Modell aus den Listen aus, gibst den Zustand an und erfährst sofort den Preis. Anschließend verschickst du die Elektrogeräte sorgfältig verpackt und bekommst nach einem Qualitätscheck direkt das Geld.

Aber auch hier gilt: Hast du bei den Angaben geschummelt und der Anbieter entscheidet sich nach Prüfung gegen einen Ankauf, musst du die Kosten für das Rückporto übernehmen.

Trödel, Kitsch und Skurrilitäten

Du möchtest dich bei deinem Umzug von Omas alten Wandtellern, deinem Schaukelpferd aus Kindheitstagen, dem altmodischen Porzellanservice und anderem Trödel trennen?

Natürlich kannst du dein Glück auf einem Flohmarkt versuchen, aber hier gehen deine Sachen in der Masse vielleicht unter. Bessere Chancen auf einen Käufer hast du in Geschäften, die auf Trödelan– und verkauf spezialisiert sind.

Hast du sogar eine recht ansehnliche Sammlung an alten Unikaten, dann schau einmal auf www.kreativbühne.de, ob es in deiner Nähe nicht einen Laden gibt, in dem du ein Regal anmieten kannst. Diese so genannten Mietläden sind eine neue Form des Einzelhandels, die in Deutschland gerade boomt. Hier kannst du Handgemachtes, Kreatives und eben auch Altes gegen eine Servicegebühr und/oder Miete zum Verkauf anbieten.

Wer seinen Trödel lieber von Zuhause aus verkaufen möchte, findet mit DaWanda und Etsy geeignete Plattformen im Internet. Bei DaWanda, dem Online-Marktplatz für Einzigartiges, Unikate und Selbstgemachtes, kannst du deine Skurrilitäten und Vintage-Artikel gegen eine geringe Einstellgebühr und eine Verkaufsprovision von 5% einstellen und verkaufen, bei Etsy bezahlst du nur 3,5% Verkaufsprovision.

Umzugskartons – mieten statt kaufen

Der Umzug ist geschafft? Aber wohin jetzt mit den vielen Umzugskartons?

In den Baumärkten bezahlst du pro Karton zwischen 1-2 Euro. Wenn in absehbarer Zeit kein weiterer Umzug ansteht, lohnt es sich, die Kartons zu verkaufen. Auf ebayKleinanzeigen wirst du gut erhaltene Kartons in der Regel für circa 50 Cent pro Stück los, ebenso in regionalen Wochenblättern.

Eine gute Alternative ist es übrigens, die Kartons gar nicht erst zu kaufen, sondern nur zu mieten. Es gibt mittlerweile mehrere Anbieter in ganz Deutschland, die dir die Kartons anliefern, sie dir über einen gewissen Zeitraum leihen und dann an deiner neuen Adresse wieder abholen – und das oftmals zu einem Preis, der günstiger als der Kaufpreis ist.

Die Firma BOX AT WORK (www.boxatwork.de) bietet diesen Service z.B. in Berlin, Hamburg, Stuttgart und im Ruhrgebiet an. Ein mittleres Umzugspaket für eine 3-Zimmer-Wohnung beinhaltet z.B. 60 stabile Umzugsboxen, 3 Packdecken, Packpapier und Luftpolsterfolie sowie eine Sackkarre und kostet über eine Mietdauer von drei Wochen nur 149 €. Natürlich kannst du dort aber auch einfach 60 Umzugsboxen für circa 90 € mieten.

Weitere Anbieter sind www.turtle-box.de für München, Augsburg und Umgebung sowie www.leihbox.com für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Spenden statt entsorgen

Du hast keine Lust darauf, deine Sachen im Internet zu versteigern, einen Flohmarktstand zu buchen oder ein Regal zu mieten? Bevor du deine Sachen zum nächsten Recyclinghof fährst, frag lieber bei einer Wohltätigkeitsorganisation, einer Kleiderkammer oder einem Flüchtlingsheim nach, ob sie deine – natürlich noch gut erhaltenen Sachen – gebrauchen können.

So musst du dich nicht um den Verkauf kümmern, machst aber anderen Menschen eine Freude damit und bereitest dir selbst ein gutes Gefühl.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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