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Entsorgung beim Umzug – So wird’s gemacht!

Ein Umzug ist eine prima Gelegenheit, um alten Ballast abzuwerfen. Einiges davon kannst Du verkaufen und besserst damit Deine Umzugskasse auf, anderes gehört auf den Müll.

Um Deine Altlasten loszuwerden, hast Du mehrere Möglichkeiten und musst außerdem beachten, welcher Müll wo entsorgt werden kann. Rechne teilweise mit Kosten und nutze auch die vielen kostenlosen Möglichkeiten.

Was vom Umzug übrigbleibt

Der Umzug in eine neue Wohnung geht manchmal auch mit unerwünschten Kompromissen einher.

Passt der Kleiderschrank nicht ins Schlafzimmer oder Omas Vitrine nicht zum Einrichtungsstil, den Du Dir für Deine neue Wohnung vorstellst, dürfen diese Stücke eben nicht mit umziehen. Häufig ist der Zustand der Möbel noch so gut, dass Wegschmeißen eine Schande wäre.

Um die ausgedienten Stücke elegant und ohne viel Anstrengung loszuwerden, hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  • Verschenke an Freunde – Vielleicht wollte Dein bester Kumpel schon immer den schönen Wohnzimmersessel mit Ohren haben und holt ihn deshalb auch gerne bei Dir ab.

  • Was Gutes tun – Bringe die Möbel zu einer caritativen Sammelstelle für Möbel. Geld bekommst Du hier nicht dafür und auch die Anlieferung musst höchstwahrscheinlich Du übernehmen. Die Möbel kommen allerdings mit Sicherheit einem guten Zweck zugute.

  • Frage beim An- und Verkauf nach – am besten Du machst Fotos der Abgabestücke, dann kann der Händler früh entscheiden, ob er die Möbel und andere Gegenstände aufkaufen möchte. Gegen eine recht geringe Gebühr holen die meisten Anbieter die Ware sogar bei Dir ab und Du sparst Dir den Transport.

  • Online verkaufen – Die Online-Portale für den Verkauf gebrauchter Sachen sind zahlreich, auch verschiedene Apps, die konkret auf Deine Wohngegend abgestimmt sind, bieten sich für den Online-Verkauf an.

    Eine weitere Möglichkeit, Deine Altlasten an den Mann oder die Frau zu bringen, sind Communitys mit den entsprechenden Gruppen oder Foren. Achte darauf, ob Deine Sachen überhaupt verschickbar sind. Möbel, die Du gegen Abholung verkaufst, wirst Du in den meisten Fällen nur in Deiner Wohngegend los.

  • Das schwarze Brett – In Unis, Mensen, Kneipen oder auch an Deinem Arbeitsplatz gibt es schwarze Bretter. Dort kannst Du Aushänge machen und den Abnehmer für Deine überflüssigen Haushalts- und Einrichtungsgegenstände finden.

Sperrmüll – direkt vor Deiner Haustür

Was nicht mehr zu verkaufen ist, muss auf den Müll. Für viele Dinge ist der Sperrmüll die richtige Wahl. Den bestellst Du bei der Stadt, in vielen Kommunen ist eine Sperrmüllabholung pro Jahr und Haushalt sogar kostenlos.

Wichtig ist, dass Du nur für den Sperrmüll zugelassene Dinge dort entsorgst. Dazu gehören alte Haushaltsgegenstände, die für den Hausmüll zu sperrig sind, zum Beispiel alte Kinderwagen, Möbel, Matratzen, Teppiche oder Lampen.

Als Grundregel gilt: Alle beweglichen Haushaltsgegenstände außer Elektrogeräte dürfen auch auf den Sperrmüll. Nicht entsorgen darfst Du dort Bauschutt, Glas oder Altmetall, Wand- und Deckenverkleidungen oder auch Bio- und Grünabfälle. Restmüll und Sondermüll gehören ebenfalls nicht auf den Sperrmüll.

Die Sperrmüll-Abholung vor Deiner Haustür wird genau geplant. Der zuständige Entsorger nennt Dir Ablageort, Abholzeit und auch die Mindest—und Höchstmengen, die für den Sperrmüll erlaubt sind. Meist rechnet der Entsorger mit etwa 4m³, das gilt als haushaltsübliche Menge.

Hast Du erheblich mehr Volumen, dann solltest Du das vorab anmelden. Auch bei einem Minisperrmüll solltest Du vorab Rücksprache halten, damit Du nicht auf Deinem Sperrmüll sitzen bleibst. Um sicherzustellen, dass niemand heimlich Deinen Müllhaufen vergrößert, musst Du häufig ein Foto machen. Dieses wiederum gilt dann als Nachweis.

Einige Gemeinden und Entsorger verlangen auch eine genaue Auflistung der weggeworfenen Sachen. Erkundige Dich vorher, welche Bedingungen für den Sperrmüll-Service herrschen.

Beim Aufschichten des Haufens solltest Du auf einen möglichst hohen Kompaktheitsgrad achten. Das hält den Sperrmüll stabil zusammen, wenn ein Sturm oder ein Unwetter ansteht.

Kleinere Gegenstände gehören nach innen, größere Möbel oder Möbelteile begrenzen den Rand. Achte auch darauf, dass der Sperrmüll Anwohner und den Verkehr nicht behindert.

Wohin mit dem Sondermüll?

Mit Sicherheit hast Du so einiges an Sondermüll bei Dir herumliegen. Loswerden kannst Du als Sondermüll geltende Abfälle meist bei der Kommune, bzw. an benannten Stellen wie zum Beispiel dem Wertstoffhof. Einigen Müll kannst Du auch im Fach- oder Einzelhandel abgeben.

Folgendes zählt zum Sondermüll:

  • Farben und Lacke kannst Du an der benannten Sondermüllstelle, meist dem Wertstoffhof entsorgen. Nur wenn die Behälter vollständig geleert sind, dürfen Sie auch in den Hausmüll, bzw. in den gelben Sack oder die gelbe Tonne.

Einige Wertstoffhöfe besitzen übrigens sogenannte Farbbörsen. Dort kannst Du verschlossene oder kaum benutzte Farben und Lacke abgeben und findest vielleicht kostenlose Produkte für die Renovierung Deiner Wohnung!

  • Säuren und Lösungsmittel gehören ebenso wie Farben und Lacke, Reinigungs- und Putzmittel auf den Sondermüll im Wertstoffhof oder Du kannst sie beim Schadstoffmobil abgeben.

  • Batterien und Akkus kannst Du in vielen Geschäften abgeben, dort sind entsprechende Behälter aufgestellt. Achte auf die grünen Sammelboxen und bedenke, dass auch hier nur haushaltsübliche Mengen pro Abgabe erlaubt sind.

  • Altöl und mit Öl verunreinigte Gegenstände können an der Schadstoffsammelstelle entsorgt werden. Häufig nehmen auch die Verkaufsstellen Altöl an, sie sind laut Altölverordnung sogar dazu verpflichtet.

  • Energiesparlampen und Leuchtstofflampen kannst Du beim Händler entsorgen, falls dieser sich zur Rücknahme bereiterklärt, ansonsten bleibt auch hier der Weg zur Sondermüllsammelstelle. Rücknahmestellen findest Du zum Beispiel im Internet.

  • Medikamente sind zwar kein echter Sondermüll, gehören aber auch nicht in den Hausmüll. Die Entsorgung ist über die Apotheken möglich, diese nehmen die alten Medikamente meist an.

  • Auch Elektrogeräte gehören zum Sondermüll. Die Entsorgung erfolgt auf dem Wertstoffhof, abgeben kannst Du dort alles vom Toaster bis zur Wachmaschine. Auch PC-Schrott ist dort gut aufgehoben.

  • Altmetalle, alte Fahrräder oder das schrottreife Mofa kannst du auf dem Schrottplatz loswerden – und vielleicht sogar noch ein paar Euro einstecken. Dies ist vom Schrottplatz und vom Materialwert abhängig.

Unser Tipp: Achte schon frühzeitig darauf, wo das Schadstoffmobil Deiner Gemeinde haltmacht und nutze Termine, an denen sich Sondermüll besonders einfach entsorgen lässt. Damit sparst Du Dir mehrfache Fahrten zum Wertstoffhof und eventuelle Gebühren, weil Deine Abgabemengen zu große sind.

Die Termine Deiner Kommune, bzw. Deines Stadtbezirks wie auch die Regelungen rund um die Abgabe von Sondermüll findest Du in der Regel auf den Webseiten der Behörde, alternativ liegen in den Ämtern meist Broschüren mit allen wichtigen Informationen aus.

Altkleider – Für den Müll zu schade!

Nutzt Du die Gelegenheit, beim Umzug auch gleich Deinen Kleiderschrank zu entmüllen, dann hast Du verschiedene Möglichkeiten, die alten Sachen loszuwerden.

Der Restmüll sollte Deine letzte Variante sein und nur für kleinere Kleidungsstücke und Stoffreste genutzt werden, die sonst wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

Ansonsten hast Du folgende Varianten zur Verfügung:

  • Verschenke alte Kleidung an Freunde und Verwandte.

  • Bringe gut erhaltene Altkleidung zu den Sozialstationen caritativer Einrichtungen.

  • Verkaufe die Sachen auf dem Flohmarkt oder über Online-Portale.

  • Gebe die Kleidung säckeweise in der Altkleidersammlung bzw. im Altkleidercontainer ab.

Fairerweise sollte Altkleidung, die Du verschenkst oder abgibst sauber, vollständig und unbeschädigt sein. Das gilt auch für Schuhe, die Du immer als Paar abgeben solltest.

Umzugsmüll in die Mülltonne?

Ja, Umzugsmüll darf auch mal in die Mülltonne. Achte jedoch darauf, dass noch genug Platz für den Müll Deiner Nachbarn bleibt.

Sondermüll gehört natürlich auch jetzt nicht in den Hausmüll. Falls Du es mit den Mengen übertreibst, können Vermieter oder Nachbarn eine Sonderleerung beantragen. Die Kosten dafür trägst dann Du.

Hast Du mehr Müll, als Du guten Gewissens im Hausmüll unterbringen kannst, kannst Du bei der Gemeinde spezielle Müllsäcke kaufen. Die kannst Du wie die Mülltonnen an die Straße stellen und vom Entsorger bei seiner regulären Tour mitnehmen lassen.

Entrümpelung – Step by Step statt Hauruck

Fängst Du erst direkt vor oder beim Umzug an, zu entrümpeln, dann können Dich möglicherweise die schieren Mengen an Umzugsmüll erschlagen.

Einfacher geht’s, wenn Du schon frühzeitig damit beginnst, das ein oder andere Stück auszusortieren und entsprechend zu entsorgen. Ein kleiner Sack Müll zusätzlich in der Hausmülltonne tut auch Deinen Noch-Nachbarn nicht weh, vielleicht bringst Du einiges bei Freunden und Verwandten unter, kannst es auf dem Flohmarkt oder an caritative Einrichtungen weitergeben.

Gute Gelegenheiten zum Ausmisten bieten sich übrigens auch immer dann, wenn Du einen neuen Umzugskarton packst – damit solltest Du ebenso wie mit dem Entsorgen schon frühzeitig vor dem Umzugstermin anfangen.

Denke auf jeden Fall daran: Alles, was Du nicht mit umziehst, spart Dir Energie, Umzugskartons und Zeit.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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