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Die erste eigene Wohnung? Diese Aspekte solltest Du unbedingt vorher beachten!

Du willst dein Elternhaus endlich verlassen und in deine erste eigene Wohnung ziehen?

Herzlichen Glückwunsch! Es ist ein großer, aufregender Schritt, sich auf die eigenen Füße zu stellen und für sich selber verantwortlich zu sein.

Die Suche nach der ersten Wohnung ist spannend und macht Spaß – bei aller Euphorie solltest du dennoch aufmerksam bleiben.

Denn bei der Wohnungssuche kann so einiges schiefgehen und so manches muss beachtet werden.

Aber mit den folgenden Tipps wirst du das problemlos schaffen und kannst dich auf einen neuen spannenden Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden freuen.

Welche Wohnung kannst du dir leisten?

Der Auszug aus dem Kinderzimmer bedeutet bei aller Freiheit auch viel Verantwortung. Und da spielt – wie so oft im Leben – das liebe Geld eine entscheidende Rolle. Ab sofort musst du selber mit deinem Budget haushalten und dir den Lebensstandard auswählen, den du dir auch leisten kannst.

Die wichtigste Frage, die sich bei der Wohnungssuche stellt, ist also, welche Wohnung du dir überhaupt leisten kannst. Um das kalkulieren zu können, kannst du dir zur besseren Übersicht eine Liste mit allen Einnahmen und eine Liste mit allen Ausgaben anlegen.

Versuche dabei ehrlich zu dir selber zu sein und alle Ausgaben realistisch einzuschätzen – das kann im Extremfall auch bedeuten, dass du deine absolute Traumwohnung nicht mieten kannst, weil sie 50 Euro zu teuer ist. Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten sind das aber im Jahr 600 Euro, die du ausgeben müsstest, obwohl du sie eigentlich nicht hast.

Welche Einnahmen hast du?

Unabhängig davon, ob du noch zur Schule gehst, eine Ausbildung machst oder ein Studium beginnst: Den meisten fällt es schwer, sich die erste eigene Wohnung ganz alleine zu finanzieren.

Als Richtwert gilt, dass du für die Miete inkl. Nebenkosten nicht mehr als 1/3 deiner Nettoeinnahmen (nach Abzug von Steuern und eventueller anderer Ausgaben wie Krankenversicherung etc.) ausgeben solltest.

Hast du ein monatliches Gehalt? Jobbst du neben deiner Schule oder deinem Studium? Hast du eventuell Erspartes? Unterstützen deine Eltern dich finanziell?

Alle diese Punkte spielen auf der Haben-Seite deiner Berechnung eine wichtige Rolle. Auch wenn deine Eltern nicht die Möglichkeit haben, dir monatlich etwas Geld zur Verfügung zu stellen, gibt es weitere Optionen für eine regelmäßige Finanzspritze.

Neben der Beantragung von Wohngeld, Berufsausbildungsbeihilfe oder BAföG kannst du auch das Kindergeld, das bislang an deine Eltern überwiesen wurde, auf dich übertragen lassen.

Informiere dich beim Sozialamt, der Bundesagentur für Arbeit oder bei deinem Studentenwerk nach deinen persönlichen Möglichkeiten zur Kapitalhilfe.

Welche Ausgaben hast du?

Um berechnen zu können, wie viel Miete du zahlen kannst, musst du nun von deinen Einnahmen alle Ausgaben abziehen. Sei dabei ruhig etwas großzügiger – besser du kannst am Ende des Monats noch etwas zur Seite legen als dass du Monat für Monat an dein Erspartes musst.

Neben den Kosten für Essen und Trinken fallen vor allem auch die Ausgaben für Freizeit (wie z.B. Urlaub, Sport, Ausgehen, Kosmetik, Geschenke) und Kleidung ins Gewicht.

Kosten für Telefon, Internet und GEZ müssen ebenso berücksichtig werden wie die Fahrtkosten (eigenes Auto oder Zug- und Bustickets), Versicherungen und Ausgaben für die Ausbildung oder das Studium.

Ein kleiner Puffer sollte auch vorhanden sein, denn es kann z.B. durch einen kaputten Fernseher, einen Fahrraddiebstahl etc. immer einmal zu unvorhergesehenen Kosten kommen.

Von dem Betrag, der am Ende dieser Subtraktion herauskommt, musst du neben der Miete auch alle Betriebskosten sowie Strom und Wasser bezahlen können.

Bedenke außerdem, dass die meisten Vermieter bei der Wohnungsübergabe eine Mietkaution in Höhe von ein bis drei Monatskaltmieten einfordern. Das Geld bekommst du zwar nach Kündigung der Wohnung zurück, dennoch muss es dir erstmal zur Verfügung stehen.

Viele Wohnungen werden durch einen Makler vermittelt – hier musst du bei Vertragsabschluss eine Provision an den Makler zahlen. Um diese Kosten zu umgehen, ist es immer empfehlenswert, eine Wohnung von Privatleuten zu mieten.

Welche Versicherung brauchst du?

Auch das Thema „Versicherungen“ ist sicherlich Neuland für dich, da du bislang über deine Eltern mitversichert warst. Das bist du in den meisten Fällen auch weiterhin, solange du noch Schüler bist oder dich in einer Ausbildung befindest. Sobald du jedoch eine feste Arbeitsstelle antrittst, musst du dich auch selber versichern.

Sinnvoll ist auf jeden Fall der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung. Damit bist du vor Sach-, Personen- und Vermögensschäden geschützt, wenn du irgendwelche Schäden, Unfälle etc. verursachst.

Auch der Abschluss einer Hausratversicherung kann ratsam sein. Die Hausratversicherung übernimmt die Kosten für deinen Hausrat (z.B. Möbel, Kleidung, Elektrogeräte etc.), wenn deine Sachen aufgrund von Brand, Wasserrohrbruch, Diebstahl, Blitzschlag oder Vandalismus beschädigt oder zerstört werden.

Bist du noch in der Ausbildung, kann der Hausratschutz deiner Eltern auch für deine eigene Wohnung gelten, solange du deinen Lebensmittelpunkt noch im Elternhaus hast.

Informiere dich dafür bei der Versicherung deiner Eltern – so kannst du eventuell Geld sparen und bist dennoch optimal versichert.

Wo findest du die passende Wohnung?

Wenn du nun dein Budget für deine eigene Wohnung kalkuliert hast, kann es losgehen und du kannst dich auf die Suche nach einer geeigneten Bleibe machen!

Je nach Region kann die Suche schon einmal etwas länger dauern, fang also ruhig schon zwei Monate vor deinem geplanten Umzugstermin damit an.

Wohnungsinserate findest du in Immobilienportalen im Internet, in der Zeitung, in Wochenblättern, am Schwarzen Brett an der Uni und natürlich auch in den sozialen Netzwerken.

Viele Wohnungen werden „unter der Hand“ vermittelt. Mache in deinem Freundes- und Bekanntenkreis und über Facebook & Co. bekannt, dass du auf der Suche nach einer eigenen Wohnung bist. Vielleicht gelangst du so über Beziehungen an deine Traumwohnung – und sparst die Maklerprovision.

Was für eine Wohnung suchst du?

Bevor du auf Wohnungssuche gehst, solltest du schon eine ungefähre Vorstellung davon haben, was dir für deine Wohnung wichtig ist:

Wie viele Zimmer brauchst du? Legst du Wert auf einen Balkon? Möchtest du im Erdgeschoß wohnen?

Da eine Wohnungssuche sowieso schon ziemlich langwierig sein kann, verschwende deine Zeit nicht damit, dir Wohnungen anzuschauen, die eigentlich nicht deinen Vorstellungen oder deinem Budget entsprechen.

Einmal abgesehen vom Mietpreis ist natürlich trotzdem ein wenig Flexibilität gefordert, denn es ist fast unmöglich eine Wohnung zu finden, die zu 100 Prozent deinem Ideal entspricht.

Achtung: Bei vielen Inseraten ist die Nettokaltmiete angegeben. Frage den Makler oder Vermieter am besten telefonisch im Vorwege, wie hoch die Nebenkosten sind. So ersparst du dir böse Überraschungen.

Worauf solltest du bei der Wohnungssuche achten?

Wenn man den Entschluss gefasst hat, auszuziehen, kann man es meistens gar nicht mehr erwarten. Nimm vor lauter Euphorie trotzdem nicht die erstbeste Wohnung, sondern bleibe aufmerksam, damit du trotz rosaroter Brille eventuelle Mängel entdeckst.

Wenn du dir eine Wohnung anschaust, vereinbare mit dem Vermieter möglichst werktags und tagsüber einen Besichtigungstermin. In einer hellen Wohnung fallen einem schneller Kratzer im Parkett, Schimmelflecken, Farbkleckse an den Wänden und andere Abnutzungsspuren auf.

Achte außerdem darauf, ob alle Fenster richtig schließen, ob die Heizung geräuscharm läuft und ob die sanitären Objekte funktionieren. Alle Mängel sollten unbedingt reklamiert oder vom Vermieter in einem Wohnungsübergabeprotokoll festgehalten werden – so musst du beim Auszug nicht für Schäden aufkommen, die du nicht verursacht hast.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du unter der Woche den Lärmpegel besser beurteilen kannst als am Wochenende und in den Abendstunden. Stecke vorsichtshalber einen Zollstock ein, damit du direkt vor Ort ausmessen kannst, ob deine Möbel auch ausreichend Stellfläche in der Wohnung hätten.

Welche Unterlagen musst du zur Wohnungsbesichtigung mitbringen?

Gerade in Ballungszentren und Großstädten ist der Wohnungsmarkt hart umkämpft. Da bist du im Vorteil, wenn du zur Wohnungsbesichtigung schon alle Unterlagen zur Hand hast.

Viele Vermieter verlangen eine Selbstauskunft, auf der u.a. Informationen zu deinen finanziellen Verhältnissen und deine alte Adresse stehen. Wenn du Schüler oder Student bist und kein festes Gehalt bekommst, empfiehlt der Deutsche Mieterbund, dass deine Eltern oder jemand aus deinem Freundeskreis eine Mietbürgschaft unterschreiben, in der sie angeben, bis zu welcher Höhe sie die Miete im Notfall übernehmen würden.

Mittlerweile fordern viele Vermieter auch eine SCHUFA-Auskunft, die deine Zahlungsfähigkeit bestätigt. Diese kannst du online bei der SCHUFA beantragen.

Außerdem solltest du zu einer Wohnungsbesichtigung immer deinen gültigen Personalausweis mitbringen. Übrigens kann man in Deutschland bereits mit 16 Jahren eine eigene Wohnung mieten. Solltest du noch nicht volljährig sein, müssen deine Eltern bei der Vertragsunterzeichnung allerdings anwesend sein.

Wie kannst du die Wohnung möglichst kostengünstig einrichten?

table-white-home-interiorDu hast eine Wohnung gefunden, die zu dir und deinem Budget passt?

Dann kann es jetzt ans Einrichten gehen. Damit sich die Kosten im Rahmen halten und du dich nicht finanziell übernimmst, gibt es viele Möglichkeiten, an diesem Punkt ein wenig zu sparen.

Klar ist es schön, sich komplett neu einzurichten, aber zwingend notwendig ist es nicht. Möbliere die Wohnung ruhig erstmal mit den noch gut erhaltenen Möbeln aus deinem Kinderzimmer und frage in der Familie oder im Freundeskreis nach, ob noch jemand gebrauchte Möbel für dich übrig hat.

Ganz nach dem Motto „aus alt mach neu“ kannst du alte Möbel mit ein wenig Farbe oder neuen Bezügen pimpen und so zu schönen Unikaten umgestalten.

Oftmals kann man auch Möbel oder Wohnungsinventar, wie z.B. die Einbauküche, vom Vormieter übernehmen. Gegen eine so genannte Ablösezahlung, die meistens vergleichsweise gering ausfällt, darf man dann die vom Vormieter eingebauten Einrichtungsgegenstände behalten.

Nach und nach kannst du die alten Sachen ja durch neue ersetzen, wenn dein Budget es wieder hergibt. Wenn du trotzdem Wert auf neue Möbel legst, lohnt sich ein Besuch beim Möbeldiscounter. Viele Einrichtungsgeschäfte bieten extra eine kostengünstige Erstausstattung für junge Leute an.

Abgesehen von den großen Möbeln kommen bei der ersten eigenen Wohnung auch viele kleine Anschaffungen auf dich zu, die man schnell vergisst oder übersieht. Gehe gedanklich durch alle Zimmer und überlege dir genau, was du benötigst:

Befindet sich eine Gardinenstange vor dem Fenster? Gibt es eine Halterung für die Klopapierrolle? Brauchst du eine Fußmatte vor der Haustür? Fertige am besten eine Liste mit allen Einrichtungsgegenständen an, damit du am Ende nichts vergisst.

Was solltest du am Umzugstag beachten?

Da es sich um deine erste eigene Wohnung handelt, wird es vielleicht auch dein erster Umzug im Allgemeinen sein. Damit der Umzugstag nicht im Chaos endet, hole dir am besten Hilfe von jemandem, der Erfahrung in diesen Dingen hat.

Vom richtigen Packen der Umzugskartons über den sicheren Transport deiner Möbel bis hin zum Einrichten einer Halteverbotszone vor deiner neuen Bleibe, gibt es viele Punkte, die man am Umzugstag beachten muss und die man als Laie auch schnell verkehrt machen kann.

Professionelle Unterstützung bekommst du, wenn du eine Speditionsfirma für deinen Umzug beauftragst. Diese hilft dir bei all deinen Fragen und garantiert dir einen sicheren Transport.

Da dein Hausstand vermutlich aber sehr überschaubar ist, kannst du den Umzug auch alleine organisieren – und damit deine Umzugskosten senken. Frage in deinem Freundes- und Bekanntenkreis nach erfahrenen Helfern, die dich unterstützen können und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Plane nicht zu wenige Helfer ein, dann geht der Umzug flott über die Bühne.

Falls sich in deinem Freundeskreis keine geeigneten Umzugsautos finden lassen, denke daran, dass du dich rechtzeitig um einen Miet-Transporter kümmerst. Weitere Hilfsmittel wie Sackkarren, Gurtbänder und Arbeitshandschuhe erleichtern dir und deinen Umzugshelfern die Arbeit.

Ein neuer Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden

Wenn du den Umzug gemeistert hast, kann dein neues Leben in deinen eigenen vier Wänden beginnen. Ab jetzt kannst du deine eigenen Entscheidungen fällen, bestimmst selber, wann du den Abwasch erledigst und den Müll rausbringst und musst niemandem Rede und Antwort stehen, warum du erst in den frühen Morgenstunden aus der Disco nach Hause kommst.

Dennoch gibt es auch hier Situationen, in denen du dich anpassen musst. Wenn du es dir mit deinem Vermieter und deinen Nachbarn nicht verscherzen willst, lies vorm Einzug gründlich den Mietvertrag und die Hausordnung.

Aber keine Sorge: So ein wenig Treppenhausdienst kann deine neu erlangte Freiheit sicherlich nicht beeinträchtige.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Denke daran, spätestens ein bis zwei Wochen nach deinem Umzug zum Einwohnermeldeamt zu gehen und dich dort umzumelden – andernfalls musst du mit hohen Bußgeldern rechnen.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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