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12 Kostenpunkte beim Umzug, die Du garantiert noch nicht auf dem Schirm hattest

Ein Umzug ist immer eine teure Angelegenheit – aber wie teuer genau dein Umzug wird, lässt sich nur schwer kalkulieren.

Neben Kosten für das Umzugsunternehmen, den Transporter, die Maklercourtage und die Mietkaution gibt es nämlich noch eine ganze Reihe an Kostenfaktoren, die man schnell unterschätzt oder die einem vielleicht noch gar nicht bewusst sind.

Mit den folgenden Punkten fällt es dir leichter, eine Kostenkalkulation für deinen Umzug zu erstellen. So wird dein Umzugsbudget nicht gesprengt und du erlebst am Ende keine böse, finanzielle Überraschung!

1. Renovierungs- und Reinigungskosten für die alte Wohnung

Klar, mit deinen Gedanken bist du schon voll und ganz bei deiner neuen Wohnung!

Doch vergiss bitte nicht, dass du auch noch ein wenig Geld in deine alte Bleibe investieren musst.

Grobe Mängel und beschädigte Wohngegenstände, wie z.B. Spiegel,  musst du reparieren bzw. ersetzen.

Schau’ außerdem in deinen Mietvertrag. Bist du dazu verpflichtet, so genannte Schönheitsreparaturen auszuführen und die Wohnung eventuell sogar renoviert zu übergeben? Dann vergiss nicht, die Kosten für Farbe, Spachtelmasse und Co. in deine Kalkulation mit einfließen zu lassen.

Hinzu kommt, dass du deine Wohnung auf jeden Fall besenrein und sauber übergeben musst. Da Staubsauger, Wischmopp und Putzlappen vermutlich schon in den Umzugskisten verstaut sind, ist es oftmals einfacher und stressfreier, eine Reinigungsfirma zu beauftragen. Die kostet dich zwar etwas, erspart dir dafür aber eine Menge Ärger und Arbeit.

2. Umzugskartons und Verpackungsmaterial

Du willst dir für deinen Umzug ein paar Bananenkisten aus dem Supermarkt holen und als Verpackungsmaterial alte Bettdecken und Handtücher verwenden? Spare lieber nicht am falschen Ende – denn oftmals geht der Schuss nach hinten los.

Gerade für Kunstgegenstände, zerbrechliches Geschirr oder Möbel mit einer empfindlichen Oberfläche empfiehlt sich eine ordentliche Verpackung in Noppenfolie oder Packpapier, damit nichts zu Bruch geht oder zerkratzt.

Deine Sachen sind in Umzugskartons zum einen wesentlich sicherer verpackt, zum anderen lassen sich die Kartons aber auch viel besser stapeln als beispielsweise offene Bananenkisten. Sie nehmen somit erheblich weniger Platz im Umzugswagen ein und ersparen dir vielleicht die eine oder andere Extrarunde zur neuen Wohnung.

Also: Investiere ruhig etwas Geld in ordentliche Umzugskartons – nach deinem Umzug kannst du sie dann über Kleinanzeigen anbieten und wieder zu Geld machen.

3. Fahrtkosten

Apropos Extrarunde zur neuen Wohnung: Du wirst sicherlich so einige Male zwischen der alten und der neuen Wohnung hin- und herfahren – zur Wohnungsbesichtigung, zum Ausmessen, zum Streichen und natürlich während des Umzugstages.

Da läppern sich die gefahrenen Kilometer schnell an und werden sicherlich ein paar Tankfüllungen schlucken.

4. Halteverbotszone einrichten

Wenn sich nicht gerade ein riesiger Parkplatz vor deiner alten und deiner neuen Wohnung befindet, denke auf jeden Fall daran, eine Halteverbotszone genehmigen und einrichten zu lassen.

Die Genehmigung bekommst du gegen eine Gebühr beim zuständigen Straßenverkehrsamt, dem Ortsamt oder dem Landratsamt.

Außerdem kommt die Ausleihgebühr für die Schilder hinzu.

Wenn du mit einem Umzugsunternehmen umziehst, übernimmt dieses in der Regel die Formalitäten und das Aufstellen der Schilder für dich. In vielen Städten gibt es auch spezielle Anbieter, die sich für 50-150 Euro um das Einrichten der Halteverbotszone kümmern.

5. Verpflegung der Umzugshelfer

Dieser Kostenfaktor wird gerne übersehen, dabei nimmt er einen gar nicht so geringen Stellenwert ein. Wenn du in Eigenregie und mit der Unterstützung deiner Freunde umziehst, musst du natürlich auch dafür sorgen, dass sie ausreichend mit Essen und Getränken versorgt sind.

Belegte Brötchen während des Umzugs und nach getaner Arbeit vielleicht den Pizzalieferdienst bestellen? Da ist man schnell im dreistelligen Bereich angekommen!

Wenn du in eine andere Stadt ziehst und der Umzug tagesfüllend ist, musst du dich zusätzlich um eine geeignete Schlafmöglichkeit für deine Umzugshelfer kümmern.

6. Unerwartete Missgeschicke

Du willst mit einem Umzugsunternehmen umziehen? Okay, dann kannst du einigermaßen aufatmen, denn die sind im Schadensfall versichert und übernehmen die Kosten, wenn dein Fernseher beim Umzug zu Bruch geht oder deine Schranktür einen Kratzer bekommt.

Passiert allerdings deinem Freund und privaten Umzugshelfer das gleiche Malheur, so bezahlt seine Haftpflichtversicherung in der Regel nicht und du darfst selber für die Neuanschaffung aufkommen.

Denn ganz ehrlich: Wer verklagt schon einen Freund, der so nett war, beim Umzug zu helfen?

7. Lagerungskosten

Du kannst nicht deine ganzen Möbel mit in die neue Wohnung nehmen, möchtest dich aber auch nicht von ihnen trennen? Oder du ziehst um, lässt ein paar der Möbel aber erst später nachliefern? Dann brauchst du einen geeigneten Lagerraum für deine Sachen – den du natürlich bezahlen musst.

8. Hausratversicherung

Ziehst du in eine größere Wohnung um? Dann wirst du dir sicher auch mehr Möbel anschaffen. Dadurch steigt der Wert deines Hausrats an – und somit auch der Betrag für deine Hausratversicherung.

Informiere dich rechtzeitig bei deiner Versicherung! Nicht, dass du am Ende nicht ausreichend versichert bist und im Schadensfall große Kosten auf dich zukommen.

9. Wechsel vom Strom-, Telefon- und Internetanbieter

Durch deinen Wohnungswechsel wirst du sicherlich auch den einen oder anderen Anbieter wechseln müssen. Kümmere dich rechtzeitig darum, damit du dich an die Fristen halten kannst und keine doppelten Kosten auf dich zukommen!

In den meisten Fällen bringt ein Wechsel sogar finanzielle Vorteile mit sich, denn die Anbieter locken mit attraktiven Angeboten. Es kann natürlich dennoch sein, dass sich deine Kosten, gerade was Strom, Gas, Wasser und andere Nebenkosten betrifft, erhöhen, weil du eine größere Wohnung beziehst.

10. Nachsendeauftrag

Ein Nachsendeauftrag für deine Post kostet dich nur circa 20 Euro.

Teurer kann es aber werden, wenn du vergisst, einen Nachsendeservice zu beauftragen.

Hast du nämlich verschwitzt, deine Geschäftspartner, Banken, Versicherungen etc. über deinen Umzug zu informieren, so wird die Post weiterhin an deine alte Adresse geschickt.

Da kann es schnell zu unbezahlten Rechnungen und Mahnungen kommen, auf deren Kosten du dann sitzen bleibst.

11. Ummeldungen

Die meisten Ummeldungen, wie z.B. bei deinen Banken, Versicherungen etc., sind kostenlos. Auch die Ummeldung und Änderung deines Personalausweises beim Einwohnermeldeamt ist in der Regel umsonst.

Aber:  Für die An- bzw. Ummeldung deines neuen Wohnsitzes bleibt dir in den meisten Städten nur bis zu 14 Tage Zeit. Solltest du diese Frist nicht einhalten, kann dir ein Ordnungsgeld von bis zu 500 Euro drohen.

Das gilt übrigens auch für die Ummeldung von Kraftfahrzeugen. Die Ummeldung deines Autos bei der Kfz-Zulassungsstelle kostet dich um die 25 Euro – daran hat sich auch mit der 2015 in Kraft getretenen Neuregelung nichts geändert, dass man sein gewohntes Kennzeichen in die neue Stadt mitnehmen darf. 

12. Kosten für die neue Wohnung

Sicherlich willst du dir für die neue Wohnung ein paar schöne neue Möbel oder Deko-Objekte gönnen. An diese Kosten hast du bei deiner Budgetplanung sicherlich gedacht. Aber wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist.

Vergiss nicht, dass Wandfarbe, neue Toilettenartikel wie Duschvorhang und Co. und auch die vielen kleinen Nägel, Schrauben und Dübel in der Summe zusammengerechnet einen ziemlich großen Kostenfaktor ergeben.

Kostenfallen einkalkulieren

Mit den Angeboten deines Umzugsunternehmens bzw. deiner Autovermietung und unter Berücksichtigung dieser 12 Kostenfaktoren, wird es dir gelingen, eine ziemlich konkrete Kostenkalkulation für deinen Umzug zu berechnen.

So hast du finanzielle Planungssicherheit für deinen Wohnungswechsel und kannst dich voll und ganz auf deinen neuen Wohnsitz freuen.

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

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